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Hinab in die Gruft: Infra Arcana

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Vor einer Weile habe ich das Roguelike-Spiel Infra Arcana entdeckt. Infra Arcana ist in erster Linie von den Geschichten von H. P. Lovecraft inspiriert, enthält aber auch Verweise auf B-Horrorfilme und das PC-Spiel Blood von 1997. Diese Mischung ist einzigartig im Roguelike-Genre – und ausgesprochen spannend umgesetzt.

In der Gestalt von Ghoul, Occultist, Rogue oder War Veteran, begibt sich der Spieler in die Katakomben einer alten Kirche, die der gefürchteten Sekte The Church of Starry Wisdom als Unterschlupf dient. Tief unten in den Katakomben soll ein Artifakt versteckt sein, das nichts geringeres verspricht, als die Geheimnisse des Universums lüften zu können.

Die vier verschiedenen Charakterklassen unterscheiden sich in den Werten und Eigenschaften deutlich, und spielen sich dementsprechend unterschiedlich. Für den Anfänger ist der Rogue eine gute Wahl. Der ist relativ ausbalanciert und kommt mit einigen praktischen Startfähigkeiten daher. Zum einen besitzt er die Fähigkeit, die Gedanken der Gegner zu vernebeln, woraufhin diese die Anwesenheit des Spielers kurzfristig vergessen, was dem Spieler in brenzligen Situationen eine gute Möglichkeit zur Flucht verschafft. Außerdem startet der Rogue mit den Eigenschaften observant und stealthy. Erstere lässt den Spieler leichter versteckte Fallen, Türen, Objekte und Monster erkennen; zweitere hilft dabei, eher unentdeckt durch die Gänge schleichen zu können.

Für welchen Charakter man sich auch entscheidet, nach dem Spielstart erlebt der Anfänger beim Blick ins Inventar eine positive Überraschung. Im Gegensatz zu vielen anderen Roguelikes, startet man in Infra Arcana mit einer soliden Ausrüstung. Im Falle des Rogue sind das: ein Dolch, ein M1911 Colt mit 14 Patronen, 12 Wurfmesser, 8 Eisenspikes zum Werfen und Türenblockieren, 2 Dynamitstangen, 2 Molotovcocktails, Lederjacke, elektrische Laterne und eine Medizintasche um Wunden und Infektionen zu behandeln.

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Nach dem Erreichen der Kirche, die inmitten eines von Wölfen bevölkerten Waldes liegt, geht es direkt hinab in die Katakomben und es ist an der Zeit, sich mit einer Besonderheit von Infra Arcana vertraut zu machen. Dem Insanity-Meter. Während in anderen Roguelikes das Attribut Hunger dazu genutzt wird, den Spieler einer gewissen latenten Gefahr auszusetzen, gibt es in Infra Arcana statt des Hungers das Risiko dem Wahnsinn zu verfallen. Ganz in der Tradition eines der großen Themen in Lovecrafts Werk. Der Aufenthalt in den Katakomben versetzt den Spieler in einen Schockzustand, der sich stetig verschlimmert. Jedes Monster, jede dunkle Ecke, jede Ungewöhnlichkeit und jede Überraschung addiert Schockpunkte hinzu. Erreicht der Schockzustand 100%, erhöht sich das Attribut Wahnsinn um einen gewissen Prozentsatz. Überschreitet der Wahnsinn die 100%, ist der Spieler dem Wahnsinn völlig verfallen und das Spiel ist verloren. Das Gute ist, dass der Schockzustand jedes mal auf 0% zurückgesetzt wird, wenn man die nächste Ebene erreicht. Zusätzlich existieren einige Objekte und Zaubersprüche, die den Schockzustand ebenfalls senken können.

Das oberste Gebot lautet also, sich nicht allzu lange in einem Level aufzuhalten und sich nicht zu vielen offensichtlichen Schocks auszusetzen. Dazu ist es hilfreich, dass der Spieler Erfahrungspunkte nicht nur durch das Töten von Monstern erlangt, es reicht bereits der bloße Anblick eines Monsters, um die halben Erfahrungspunkte einzustreichen.

Der physische Zustand des Spielers wird durch Hitpoints (HP) und Wunden (Wounds) bestimmt. Während kleinere Verletzungen die HP reduzieren, sorgen größere Schäden für Wunden, die sich unter Umständen auch infizieren können. Solche Wunden wirken sich besonders stark auf die Konstitution und Kampfkraft aus, zudem hindern sie die Regeneration der HP. Dies bedarf einer schnellen Behandlung mit der Medizintasche.

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Der Kampf in Infra Arcana läuft unkompliziert ab, ist aber alles andere als einfach. Die Monster streben stets danach, den Spieler zu umzingeln und sich nicht gegenseitig im Weg zu stehen. Das Ausnutzen der Umgebung ist daher unerlässlich. Schleicht man sich an Monster heran und bleibt unentdeckt, erhält man einen massiven Schadensbonus beim Angriff. Sowohl Waffen als auch Rüstungen verursachen Geräusche, die wiederum Monster von weither anlocken können. Zu der genauen Anzahl unterschiedlicher Monstertypen, werden keine Informationen gemacht. Aber es sind unzählige, sowohl aus dem Lovecraft-Kosmos als auch aus anderen Horrorbereichen. Das ist überhaupt ein großer Pluspunkt des Spiels, es überrascht den Spieler immer wieder mit neuen Entdeckungen und originellen Begebenheiten. Das ist ja eigentlich auch das, was ein Roguelike auszeichnen sollte.

Infra Arcana enthält ebenfalls ein Magiesystem, das im Vergleich zu anderen Spielen aber deutlich reduziert ist. Der Occultist ist in der Lage, Zaubersprüche durch das Lesen von Manuskripten zu erlernen und unabhängig zu nutzen. Die anderen Charaktere sind dagegen auf Manuskripte oder magische Objekte angewiesen. Das Nutzen von Magie reduziert die Spiritpoints, die nicht auf 0 fallen dürfen. Bestimmte Monster wiederum können ebenfalls Magie nutzen.

Grafisch überzeugt das Spiel mit einem einfachen und übersichtlichen Tile-Set. Der folgende Screenshot zeigt ungefähr in der Mitte, lilafarben, die Leng-Spinne, die der Lovecraft-Leser aus The Dream-Quest of Unknown Kadath kennt (dt.: Die Traumsuche nach dem unbekannten Kadath). Kurz zuvor habe ich hier eine Scroll of summon Creature benutzt, die mir die kleinen grünen Spinnen als Helfer beschert hat. Diese greifen autonom alle Feinde in Reichweite an. Wie hier zu erkennen, ist immer nur der Teil der Katakomben sichtbar, der sich in Sichtweite befindet. Karten gibt es in Infra Arcana nicht. Die sind allerdings auch nicht nötig, da der Algorithmus das Level-Layout nicht allzu komplex generiert.

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Erwähnenswert ist die minimalistische, aber sehr effektive Audiountermalung. Neben Ambientsounds, die hin und wieder das Geschehen bereichern, sorgen Effekte wie Poltern, Monsterkreischen und ähnliches für Grusel. Die gesamte Atmosphäre des Spiels wird dem Horroranspruch mehr als gerecht. Wer der immer gleichen Fantasy- und Dungeon-Settings im Roguelike-Genre überdrüssig ist, der findet in Infra Arcana eine wunderbare Abwechslung.

Zum Abschluss beschreibe ich folgend eine typische Spielszene.

Ich betrete eine Gruft und sofort steigt mein Schockzustand um 30%. Kein gutes Zeichen.

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Aber Grabmäler enthalten oftmals interessante Objekte. Also öffne ich wider besseren Wissens den Deckel des Grabes.

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Eine Mumie entsteigt dem Grab und murmelt Unverständliches.

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Angesichts der Mumie bin ich so verängstigt, dass meine Nahkampffähigkeiten versagen.

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Mir bleibt also nichts anderes übrig, als Abstand zwischen mir und der Mumie zu gewinnen. Zum Glück ist sie weitaus langsamer als ich. Ich locke sie aus der Gruft heraus, woraufhin sich mein Schockzustand sofort verringert. Ich schaue ins Inventar: Molotovcocktail! Die Mumie mit Feuer bekämpfen, klingt gut.

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Treffer, die Mumie brennt. Und die ganze Umgebung gleich mit. Glücklicherweise war mein Abstand groß genug. Die Mumie wankt auf mich zu. Einige Kugeln aus dem guten alten Colt später und die Mumie ist besiegt.

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Die Überreste der Mumie.

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Zombi – Shape Shift

Das Spacerock-Synthwave-Prog-Duo Zombi hat endlich ein neues Album veröffentlicht. Das erste seit 2011. Wer Zombi kennt, weiß, was einen erwartet: ein superspannender Horror-Soundtrack mit Einflüssen von Goblin, John Carpenter und anderen Ikonen der 80er Jahre. Während der Vorgänger, Escape Velocity, fast schon ein wenig discomäßig ausgefallen war, beschreitet Shape Shift den düsteren Weg mit straffen Drums und vertrackten Basslinien.

Passend dazu das Video zum Song Diffraction Zone, das aus Szenen aus Horrorfilmen wie Trick or Treat, The Stuff, Slumber Party Massacre 2 und Creepshow 2 zusammengeschnitten wurde. Ein Kracher.

Musikvideo: Gunship – Tech Noir

Das neue Musikvideo von Stop-Motion-Meister Lee Hardcastle für den Song Tech Noir der Londoner Synthwave-Band Gunship ist nicht nur ein Fest für 80er Jahre Musik-Fans, sondern auch für die Fans von Filmen dieser Zeit. Allerlei Ikonen, von Alien bis Rocky, haben hier ihren Auftritt in Knetform. Und kein geringerer als der legendäre Horrorregisseur John Carpenter spricht das Intro. Das komplette Album von Gunship gibt es auf Bandcamp als Stream und Download.

Der echte Schädel im Horrorfilmklassiker The Skull (1965)…

…und was der Marquis de Sade damit zu tun hat.

skull1skull3skull5 skull6Der eine oder andere wird vielleicht schon mein Tumblr-Posting gelesen haben. Der Vollständigkeit halber schreibe ich auch hier etwas dazu. Dass im Horrorfilmklassiker The Skull (deutscher Titel: Der Schädel des Marquis de Sade) ein echter Schädel zum Einsatz kam, hat scheinbar bisher noch niemand für erwähnenswert gehalten. Der Authentizität hat es gedient, denn die Schädelmodelle, die man sonst in Filmen dieser Zeit sieht, wirken meist nicht besonders überzeugend. Das lässt sich auch ganz gut bei The Skull erkennen, wenn der Schädel durch den Raum fliegt. Für diese Effektszenen wurde nämlich auf ein Filmrequisit zurückgegriffen, wie man im folgenden Bild erkennen kann. Man beachte die wenigen Details auf der Außenseite und die fehlenden Öffnungen in den Augenhöhlen:

skull7Eine weitere interessante Bewandnis gibt es zu entdecken. Obwohl der Schädel im Film den Schädel des Marquis de Sade darstellen soll – der von einem bösen Geist besessen ist und den Besitzern nur Wahnsinn und Tod bringt – deuten die kranialen Merkmale eher auf einen weiblichen Schädel hin. Die Produktion hat vermutlich den nächstbesten Schädel verwendet, der zur Verfügung stand. Es gab offensichtlich auch nur diesen einen Schädel, denn der Schädel ist in allen Szenen stets der selbe. Daher hat man vermutlich bei den „riskanten“ Flugszenen auch ein Requisit verwendet und den echten Schädel geschont.

Naheliegenderweise hat mich der Film dazu animiert, mal nachzuschauen, was eigentlich aus dem echten Marquis de Sade geworden ist, oder eher: aus seinen sterblichen Überresten. Es stellt sich heraus, dass de Sades Körper kurz nach seinem Tod von einem Doktor namens L.J. Ramon exhumiert und der Schädel zwecks phrenologischer Untersuchungen mitgenommen wurde. Ramon gelang es, einen Abdruck des Schädels zu nehmen, bevor ein deutscher Doktorkollege mit dem Schädel verschwand. Während de Sades Schädel bis heute verschwunden bleibt, befindet sich der Schädelabdruck heute im Musée de l’Homme in Paris (Quelle).

Die phrenologischen Untersuchungen ergaben übrigens recht widersprüchliche Eigenschaften. Während Ramon, der mit de Sade vor dessen Tod befreundet war, anhand des Schädels keine „Bösartigkeit oder Aggressivität und keinen exzessiven erotischen Trieb“ feststellen konnte, will ein Kollege an dem Schädel klare Merkmale für „Wahnsinn und einen zügellosen Menschen wie Nero“ erkannt haben, der geradezu prädestiniert war für „blutige Ausschweifungen“. Es erübrigt sich, zu erwähnen, dass dIe moderne Wissenschaft die Phrenologie weitgehend als obsolet und inakkurat entlarvt hat.

Film: Il Profumo della Signora in nero (1974)

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1974 drehte Regisseur Francesco Barilli den Film Il Profumo della Signora in nero (The Perfume of the Lady in black), der unverständlicherweise bis heute nicht mehr als ein Geheimtipp geblieben ist. Il Profumo verkauft sich zunächst als reinrassiger Giallo, entpuppt sich allerdings bald als Okkult-Horror, der mit psychologischem Schrecken sowie latenter unterschwelliger Bedrohung arbeitet, die im Gegensatz zum Giallo unfassbar, ja übernatürlich zu sein scheint. Roman Polanskis Repulsion und insbesondere auch Rosemary’s Baby dürften als Vorbild gedient haben.

Während Stil, Farbe, Beleuchtung, Ausstattung und Soundtrack auf einen Giallo hinweisen, vermisst man typische Elemente wie subjektive Kameraeinstellungen und vorallem: Morde. Il Profumo ist 70 bis 80 Minuten lang erstaunlich blutarm, um nicht zu sagen blutleer. Dies könnte ein Grund sein, warum der Film fast vergessen ist: Il Profumo sitzt ein wenig zwischen den Stühlen. Schließlich ist da noch die Story, die zwar giallotypische Elemente aufweist, aber immer wieder mit den Klischees und Traditionen bricht.

profumolocDer Film dokumentiert die Entwicklung der jungen Frau Silvia Hacherman (entrückt und distinguiert gespielt von Mimsy Farmer), die zunehmend den Verstand verliert. Visionen aus der Vergangenheit, die eine schreckliche Tat zeigen und eine verdrängte Erinnerung andeuten, suchen Silvia heim. Aber ist das tatsächlich die Vergangenheit oder nur ein böser Traum? Ähnlich verwirrt wie die Protagonistin, durchlebt auch der Zuschauer den Film. Wahn und Wirklichkeit verschwimmen zunehmend und lassen den Film zu einem düsterbunten Trip in die Seelenabgründe einer Verwirrten werden. Dabei nimmt die Kamera überwiegend eine unbeteiligte Beobachter-Position ein, schwelgt in langen Einstellungen, Totalen und langsamen Kamerafahrten, während doch immer wieder eine schon aufdringliche Nähe in Porträt- und Detailaufnahmen gesucht wird. Regisseur Barilli setzt Mimsy Farmer fast hitchcockartig in Szene.

Ein Übriges tut der famose Soundtrack von Nicola Piovani, der es versteht, die ohnehin schon bedrückende Atmosphäre noch zu verdichten. Die schneidenden Streichereinsätze in den Tracks „Silvia’s Nightmare“ und „Scaring Little Girl“ gehören zum Gruseligsten, was je zu hören war.

Aufgelöst wird die Geschichte mit einem schockierendem wie brutalem Ende, das durch die abgeklärte Darstellung selbst Hartgesottene nicht kalt lassen dürfte. Barilli, der sich die Geschichte auch ausgedacht und das Drehbuch verfasst hat, lässt den Film auf eine Weise enden, die dem vorhergehenden Ablauf entgegen steht. Der psychische Horror weicht dem physischen. Plötzlich wird wieder alles greifbar, ganz wie im traditionellen Giallo. Das ist ein gehässiger wie genialer Schachzug, denn den Zuschauer trifft es unvorbereitet.

Il Profumo della Signora in nero, ist ein mehr wie ungewöhnlicher Genre-Film, den man als Fan des italienischen Horrorkinos nicht verpassen sollte. Erhältlich ist der Film bisher nur als italienische und amerikanische DVD, die sowohl die englische als auch die italienische Tonspur mit Untertiteln enthalten.

Dies ist ein Re-Post aus meinem alten Blog von 2009.

Vampire, Werewolves and Witches: A skeptical inquiry into the myth and the reality

Im Oktober hat das kritisch wissenschaftliche Centre for Inquiry in London ein Symposium zum Thema Vampire, Werwölfe und Hexen veranstaltet. Es ging um den Mythos, den realen Hintergrund und die moderne Darstellung dieser Kreaturen.

Im Detail:

Jessica Monteith on Vampires. The Modern Vampire: Suave and Debonair as we’ve never seen him before. Vampire in film and television have evolved from the undead, pestilence ridden revenants of the medieval and renaissance eras, into handsome playboy figures. Why has there been such a drastic re-interpretation of the vampire, and what does it say about the twenty-first century audience that this new ‘modern’ vampire has permeated popular culture?

Deborah Hyde on Werewolves. The werewolf is a common horror motif, but what did people during the witch-hunt of sixteenth and seventeenth century Europe really mean when they accused someone of ‘lycanthropy’? A discussion including films, history and analysis, during which we will found out who is worse – man or beast. Deborah writes, lectures internationally and appears on broadcast media to discuss superstition, religion and belief in the supernatural. She is currently writing a book ‘Unnatural Predators’.

Owen Davies on Witches. The persecution of witches in Europe and America – after the witch trials. Professor Owen Davies, University of Hertfordshire, has written widely on the social history of witchcraft, magic, ghosts, and popular medicine. In this talk he will explore why and how thousands of people, mostly women, were abused and murdered as witches in the nineteenth and twentieth centuries.

Die British Humanist Association hat Videos aller drei Vorträge sowie des anschließenden Q&A Panels mit den Rednern online gestellt. Sehr interessant.

Downloads: Fandom House Hörspiele

Unter dem Label Fandom House wird seit einiger Zeit eine Reihe von kostenlosen Hörspielen produziert, die, man erkennt es schon an den Covern, sich an der goldenen Zeit der Hörspiele orientieren und mit Trash und Klischees nicht geizen. Genau deshalb machen sie eine Menge Spaß.

Technisch ist das alles sauber umgesetzt, und da hier auch professionelle Sprecher und Schauspieler agieren, kann man bei Fandom House eigentlich nicht von Amateur-Produktion sprechen. Leider hat Fandom House keine eigene Webpräsenz. Die Downloads findet man auf der Facebook-Seite in der Cover-Galerie. Außerdem findet man die Hörspiele  auf YouTube .

Den 1. Dezember sollte man sich schon einmal vormerken, denn dann erscheint mit Das Buch des Ra ein neues Hörspiel.

Musikvideo: Player Piano – Ghost Waltz

Das Projekt Player Piano nannte sich vorher Cosplay Piano. Ein passender Name, denn genau diese zwei Dinge werden verbunden: Cosplay und Piano. Player Piano ist die Fortführung unter neuem Namen, das Konzept bleibt gleich: Pianistin Sonya Belousova und Regisseur Tom Grey inszenieren wunderbare Musikvideos rund um ein popkulturelles Thema.

Passend zu Halloween kommt heute Ghost Waltz, basierend auf dem Untitled Waltz von David Arnold, der das Stück ursprünglich für den Film The Stepford Wives (2004) geschrieben hatte, in dem es aber letztlich nicht verwendet wurde.

Kurzkurzfilm: There’s something in the Attic

Lee Hardcastle kennt man bisher vor allem von seinen blutigen und superoriginellen Knet-Stop-Motion-Filmen, genannt Claymation. Seit Kurzem dreht er auch Realfilme. Sein neustes Werk ist die Horrorminiatur There’s something in the Attic. Sieht gut aus und ist effektiv gefilmt.