Obsession und die 80er Jahre Retrowelle

Das Video zum Song Obsession der amerikanischen Indie-Band Joywave zaubert mir durchgängig ein Grinsen ins Gesicht. Die Band – oder die Produzenten; ich bin mir nicht ganz sicher, wer wieviel Anteil an dem Video und der Idee besitzt – hat für das 3-minütige Video sage und schreibe 64 verschiedene von B-Filmen aus den 1980er Jahren inspirierte Titel und Titelszenen kreiert. Manche blitzen nur für einen kurzen Moment auf, andere dauern mehrere Sekunden. Man muss auf jeden Fall genau hinsehen.

Bei einigen Titeln ist die Quelle offensichtlich (z.B. Red Puma <=> Red Sonja), bei anderen weniger. Mitunter greifen die Titel auch nur die gängigen Klischees auf. Gerade im B-Film waren viele Filme, Titel und Themen ja völlig austauschbar. Dem Video gelingt es jedenfalls sehr gut, den typischen 80er Film-Vibe über diese in kurzer Frequenz abgefeuerten collageähnlichen Vignetten zu transportieren. Und – das muss auch gesagt werden – der Song ist eine richtig geschmeidige Nummer, die klanglich sehr gut in die Ära passt. Um das Konzept letztlich perfekt zu machen, wurde das komplette Video auf gutem alten Kodak-Filmmaterial gedreht.

Zur Übersicht hier alle 64 Filmtitel aus dem Video.

obsession_collage

Gedanken zur 80er Retrowelle

Im Folgenden geht es nicht darum, dass immer noch viele Menschen gerne ihre Musik aus den 80ern hören oder dass Thomas Gottschalk regelmäßig eine Retroshow mit den immer gleichen Nasen im Fernsehen moderiert. Es geht auch nicht um Filme oder Musik, die irgendwie etwas aus den 80ern zitieren, covern oder remaken, denn das gab es schon immer. Ich rede von einer nostalgisch geprägten Retrowelle, deren vagen Ausgangspunkt ich 2011 am Film Super 8 von J.J. Abrams festzumachen glaube. Super 8 war der erste Film, der dieses wohlige Nostalgiegefühl weckte und den Zuschauer an 80er Jahre Filmklassiker wie Stand by me und The Goonies erinnerte. Im gleichen Jahr erschien der inhaltlich völlig gegensätzliche Drive von Nicolas Winding Refn, der, obwohl in der Gegenwart spielend, vom Design über den Stil bis insbesondere hin zum Soundtrack knallige 80er Jahre Atmosphäre verströmte.

Kurz darauf traten verstärkt Synthwave-Bands in Erscheinung – ich wage zu behaupten, das kann kein Zufall sein – die den alten Helden aus den 80ern nacheiferten, aber auch neue Akzente setzten und so ziemlich schnell populär wurden. Das dürfte auch dem Fakt geschuldet gewesen sein, dass diese Bands nicht einfach wie die 80er Jahre Hitparade klangen, sondern mit dem Einfluss von Film- und Videospielsoundtracks auch ein gewisses Nerdtum bedienten. So bin auch ich auf Bands wie Gunship, Carpenter Brut (alleine dieser Name!) und Power Glove aufmerksam geworden.

Filmisch wird es nun interessant. 2015 erschien der furiose Kurzfilm Kungfury, der bis heute über 30 Millionen Aufrufe auf Youtube hat. Das dazugehörige Musikvideo von David Hasselhoff kommt gar auf 40 Millionen. Man könnte an dieser Stelle auch Turbo Kid nennen. Der passt zeitlich gut hier hin und scheint irgendwie auch ein Teil dieser Retrowelle zu sein, aber die Steinbruch-Optik und die übertriebenen Splatter-Effekte fallen aus der Reihe und erinnern mich eher an japanische Filme der 2000er (sowas wie Machine Girl und Tokyo Gore Police kommt mir in den Sinn).

Ende 2015 veröffentlichte Amazon die wundervolle Serie Red Oaks, die wie eine perfekte Mischung aus Breakfast Club und American Pie anmutet. Auch spielt hier der Soundtrack eine große Rolle. Statt der ganz bekannten Nummern, werden hier überwiegend Songs gespielt, die man zwar irgendwie kennt, aber oft nicht direkt zuordnen kann. Dazu mischen sich neue Retrosongs, die sich nahtlos in den musikalischen Strom einfügen und so zumindest bei mir ständig zur Frage führten, ob das nun ein echter 80er Song oder doch was Neues ist, was da gerade im Hintergrund läuft.

Im folgenden Jahr ließ schließlich Stranger Things die Welle endgültig bis in den Mainstream schwappen. Hierzu gibt es wenig zu sagen. Der Erfolg und der darauffolgende Trend spricht für sich. Plötzlich sah ich Neonlicht und hörte Synthieklänge überall. Serien, Filme, Musikvideos, Werbung, Comics. Irgendwie schien jeder vom Stranger-Things-Hype profitieren zu wollen.

Zwei Jahre später kam Blade Runner 2049 ins Kino. Die Fortsetzung zu einem, wenn nicht dem ikonischsten Neonlichtfilm der 80er Jahre. Und seltsamerweise wurde der Film mit dem Erwerb der Filmrechte bereits 2011 angekündigt, in dem Jahr also als Super 8 rauskam.

Die Retrowelle erlangte schließlich mit Ready Player One einen meines Erachtens exzessiven Höhepunkt. Dieser Film ist die Kulmination und Akkumulation aller popkulturellen Referenzen der 80er Jahre. Der Roman, auf dem der Film basiert, wurde, welch Überraschung, im Jahr 2011 veröffentlicht.

Die Frage ist, wie lange wird der Trend anhalten? Wird die Kreativität über das banale Nacheifern siegen? Mitunter sehe ich bereits 80er Referenzen, die unpassend und anbiederend wirken. Aber noch bin ich offen für mehr Retro, so lange sehenswerte Produktionen erscheinen wie beispielsweise Summer of 84 (vom Regisseur von Turbo Kid) oder Obsession von Joywave.

eighty° #2 kostenfrei abzugeben

Im Februar hatte ich die 1. Ausgabe des neuen Teemagazins eighty° vorgestellt. Mit etwas Verspätung ist mittlerweile die 2. Ausgabe erschienen. Mir wurden versehentlich zwei Hefte geliefert, so dass ich nun nach Rücksprache mit dem Herausgeber mein überflüssiges Exemplar an einen interessierten Leser abgeben kann. Wer das Heft haben möchte, kontaktiert mich bitte kurz. Ich schicke es dem- oder derjenigen natürlich kostenfrei zu. Es gilt: wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Zum Inhalt.

Hauptthema is diesmal Japan und seine Tees, ergänzt durch Artikel über Südafrika (Roiboos), Portugal (ja, es gibt Teeplantagen in Portugal!) und Brasilien. Außerdem hat Don Mei von Mei Leaf einen schönen Artikel zum Thema Gong-Fu-Brewing geschrieben, in dem er das Aufgießen des Tees mit dem Dirigieren eines Orchesters vergleicht. Wie schon Ausgabe 1, ist auch die 2. Ausgabe mit tollen Fotos und Illustrationen bebildert.

Zwischenmahlzeit

In letzter Zeit finde ich zunehmend Gefallen an Buchweizenmehl. Mittlerweile backe ich nicht nur gerne Pfannkuchen damit, sondern habe auch Blinis für mich entdeckt.

Rezepte für die Zubereitung gibt es viele. Wichtig ist für mich, dass reines Buchweizenmehl verwendet wird, was der traditionellen Zubereitungsart entspricht. Viele Rezepte, die man im Netz findet, basieren leider auf Weizenmehl mit klitzekleinem Buchweizenmehlanteil und enthalten meist auch noch übertrieben viel Zucker. Ja, reine Buchweizenblinis sind relativ herb, aber dass muss so sein.

Ein für meinen Geschmack recht gutes Rezept ist auf der Packung des Buchweizenmehls von Biozentrale aufgedruckt. Wenn man die Blinis belegen oder bestreichen will, man kann sie auch sehr gut ohne alles schnabulieren, würde ich sogar empfehlen, den Zucker ganz wegzulassen. Bei einer deftigen Variante mit Lachs oder Käse stört er und bei einer süßen Variante mit Marmelade oder Sirup ist er nicht nötig. Den Extraschritt mit dem Eischnee spare ich mir meistens auch. Durch die Hefe wird der Blini auch so schon schön locker fluffig.

Hörspiel-Tipps

Es ist mal wieder Zeit für einen Hinweis auf einige Hörspiele, die aktuell kostenlos zum Download zur Verfügung stehen.

 

Caiman Club – Staffel 1 und 2 (WDR, 2018 – 2019)
Erfrischende und äußerst unterhaltsame Hörspielserie über einen manipulativen Lobbyisten, der in Berlin die Fäden zieht. Das hat ein bischen was von House of Cards. Die große Besetzungsliste enthält etliche bekannte Namen aus Film und Fernsehen.

Das Bildnis des Dorian Gray (HR, 1955)
Oscar Wildes Roman kann man hier in einer Adaption aus der Anfangszeit des Hessischen Rundfunks hören. Regie führte Theodor Steiner, der in den 40ern, 50ern und 60ern viele Hörspiele für den HR inszenierte.

Der Abgrund (Hörverlag, 2019)
Recht spannender „Fiction Podcast“ mit sehr guten Dialogen und Sprechern. Die Auflösung hat mich allerdings nicht ganz so überzeugt. Als Stream auf verschiedenen Plattformen verfügbar.

Der weiße Rabe (WDR, 2012)
Hier geht es um den Gestapo-Ermittler Paul Opitz, genannt Der Weiße Rabe, und Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg, die Schwägerin des Hitler-Attentäters Claus Schenk Graf von Stauffenberg, die aufgrund ihrer Verwandschaft nach dem gescheiterten Attentat zunächst verhaftet, später aber wegen ihrer wichtigen Tätigkeit als Ingenieurin und Testpilotin wieder freigelassen wird. Interessante Geschichte, die mir bisher nicht bekannt war.

Märchen und Verbrechen – Staffel 1 und 2 (HR, 2018-2019)
Die Kriminalakten der Brüder Grimm gehen in die zweite Runde. Eine weitere Staffel mit fünf neuen Hörspielen wurde veröffentlicht. In dieser werden die Märchen Brüderchen und Schwesterchen, Die Bremer Stadtmusikanten, Dornröschen, Rapunzel und Der goldene Schlüssel zerlegt und zu Kriminalgeschichten umgebaut und mit historisch-politischen Begebenheiten ausgeschmückt. Das ist tatsächlich ziemlich originell. Mit den Originalmärchen haben die Fälle nur noch eine abstrakte Verbindung.

Moby Dick (BR, 2002)
Kein kleiner Brocken. Das literarische Meisterwerk von Melville in einer 10-stündigen Hörspielversion des BR mit einer ganz feinen Besetzungsriege (u.a. Rufus Beck, Felix von Manteuffel, Ulrich Matthes und Charly Hübner).

True Crime Hörspielreihe (BR, 2007 – 2018)
Der BR sendet zurzeit eine True-Crime-Reihe mit verschiedenen Hörspielen, die sich mit wahren Verbrechen auseinandersetzen. Darunter sind Jörg Buttgereits Summer of Hate über Charles Manson, der Fall Vera Brühne, der aus drei Teilen besteht und zu dem zusätzlich noch 9 Stunden Tonbandprotokolle angeboten werden, und Die Gottesanbeterin, das einen „mörderischen Sex-Skandal im scheinheiligen Konvent der Nonnen von Sant’ Ambrogio della Massima im Jahr 1859“ behandelt.

Zutiefst da drüben – Teil 1Teil 2 (BR, 2018)
Adaption des Romans Là-Bas von Joris-Karl Huysmans, der in Deutschland unter dem Titel „Tief unten“ veröffentlicht wurde. Von diesem dunklen Buch der Dekadenz bin ich ziemlich fasziniert. Die Hörspielversion ist absolut hörenswert, eine starke Umsetzung, die aber atmosphärisch nicht ganz an die Buchlektüre heranreicht. Das Hörspiel ist deutlich komprimierter. Dennoch, dass Huysmans Roman als Hörspiel inszeniert wurde, freut mich ungemein. Wer Interesse an Kunst und Literatur des Fin de Siècle hat, wer Interesse an Dekadenz und Satanismus hat, der sollte sich das hier nicht entgehen lassen.

Englische Hörspiele

Forest 404 (BBC, 2019)
Ein Blick lohnt sich auch immer mal nach England zur BBC. In dieser Hörspielserie geht es um eine Datenanalystin im 24. Jahrhundert, die alte Sounddateien aus dem 21. Jahrhundert entdeckt, die für sie unbekannte Geräusche enthalten. Es sind Klänge aus den Regenwäldern, die nicht mehr existieren. Neben der Öko-Message legt diese Serie den Fokus auf Klänge und Musik. Zu jeder Episode gibt es ein separates Soundscape und einen begleitenten Vortrag. Die Titelmusik stammt von Bonobo.

The Case of Charles Dexter Ward (BBC, 2018)
Dieses Hörspiel versetzt die alte Horrorgeschichte von H.P. Lovecraft auf eine neue Meta-Ebene ins 21. Jahrhundert. Eine Gruppe von Journalisten recherchiert hier das Verschwinden von Charles Dexter Ward aus seiner Zelle in der psychatrischen Anstalt für einen True-Crime-Podcast.

Tales from the Crypt (Seeing Ear Theater, 2000)
Erfreut habe ich festgestellt, dass alle sieben Staffeln der alten Fernsehserie „Tales from the Crypt“ mittlerweile bei Amazon Prime enthalten sind. Leider nur in der deutschen Synchronisation, was für mich als O-Ton-Snob suboptimal ist. Zum Mal-wieder-Reinschauen reicht es aber. Ich habe einige Folgen mit den Schnittberichten verglichen und es handelt sich trotz der FSK16-Freigaben tatsächlich um die ungekürzten Episoden.

In diesem Zusammenhang ist mir eingefallen, dass es vor ewig langer Zeit auch mal eine kurzlebige Hörspielserie gab, die damals auf der Webseite des Fernsehsenders Sci-Fi Channel zu finden war. Genau wie die Episoden der Fernsehserie, basieren auch die Hörspiele direkt auf den Geschichten aus den EC-Comics, in diesem Fall aus „Tales from the Crypt“ und „Vault of Horror“. Hier eine Youtube-Playlist mit allen 8 Folgen.

 

Seeing Ear Theater
Unter dem Bezeichnung Seeing Ear Theater wurde auf der Webseite des Sci-Fi Channel eine ganze Reihe von verschiedenen Horror- und Science-Fiction-Hörspielen veröffentlicht, darunter Geschichten von namhaften Autoren.

Auf archive.org steht eine Sammlung dieser Hörspiele zur Verfügung. Leider nicht ganz komplett. Ich erinnere mich nämlich noch an Hörspiele, die hier fehlen. Zum Beispiel Dracula und Donovan’s Brain von Curt Siodmak.

 

Die Saturnus Philosophorum Filmgalerie

Vor Ewigkeiten, als ich noch Zeit und Muße hatte, habe ich einen ganzen Schwung von  Kinoaushangfotos, Promobildern und Plakaten eingescannt. Diese Bilder geistern mittlerweile überall im Netz umher. Da ich die Scans gerne mal gesammelt zur Verfügung stellen will, veröffentliche ich diese hier; alphabetisch nach deutschen Titeln sortiert.

Zusätzlich habe ich die gesamte Sammlung in eine ZIP-Datei gepackt und auf Google Drive hochgeladen (350 Bilder, 80 MB).

Schon vor einiger Zeit habe ich meine Filmbildsammlung aufgelöst. Wahnsinnig umfangreich war die ohnehin nicht. Eigentlich wollte ich sämtliches Material vorher noch einscannen, denn es waren auch ein paar seltene Sachen dabei, aber dazu bin ich leider nicht mehr gekommen. Daher bleibt es vorläufig bei diesen Bildern.

Die Bilder können gerne für eigene Zwecke verwendet und weiterverbreitet werden. Ein Link zu meinem Blog wäre nett. Die Verwendung erfolgt auf eigene Gefahr. Es handelt sich um Werbematerial, dessen Urheberrecht bei den jeweiligen Produktionsfirmen, Nachfolgefirmen und Lizenzgebern liegt.

 

Bestien lauern vor Caracas (The Lost Continent, 1968)

 

Braindead (Dead Alive, 1992)

 

Circus der Vampire (Vampire Circus, 1972)

 

Das Cabinet des Dr. Caligari (1920)

 

Das Geheimnis des Dr. Z (Miss Muerte, 1966)

 

Das Geheimnis des Wachsfigurenkabinetts (Mystery of the Wax Museum, 1933)

 

Das schwarze Zimmer (The Black Room, 1935)

 

Der Fluch der Mumie (The Mummy’s Shroud, 1967)

 

Der Fluch des schwarzen Rubin (Thirteen Days to Die, 1965)

 

Der rote Schatten (Circus of Horrors, 1960)

 

Der Teufel kam aus Akasava (The Devil Came from Akasava, 1971)

 

Die Bande des Captain Clegg (Captain Clegg, Night Creatures, 1962)

 

Die Folterkammer des Dr. Fu-Manchu (The Castle of Fu Manchu, 1969)

 

Die Nackte und der Satan (The Head, 1959)

 

Die neunschwänzige Katze (The Cat o‘ Nine Tails, Il gatto a nove code, 1971)

 

Die reitenden Leichen – Verschiedene (The Blind Dead, 1972 – 1974)

 

Die Schlangengrube und das Pendel (The Torture Chamber of Dr. Sadism, 1967)

 

Die schwarze Katze (The Black Cat, 1934)

 

Die sieben goldenen Vampire (The Legend of the 7 Golden Vampires, 1974)

 

Dracula braucht frisches Blut (The Satanic Rites of Dracula, 1973)

 

Dracula jagt Mini-Mädchen (Dracula A.D. 1972, 1972)

 

Draculas Hexenjagd (Twins of Evil, 1971)

 

Edgar Wallace – Der Frosch mit der Maske (1959)

 

Edgar Wallace – Verschiedene Plakate (1960 – 1967)

 

Ein Zombie hing am Glockenseil (City of the living Dead, Paura nella città dei morti viventi, 1980)

 

Flesh Gordon (1974)

 

Frankenstein schuf ein Weib (Frankenstein Created Woman, 1967)

 

Gangster sterben zweimal (Gangsters ’70, 1968)

 

Geißel des Fleisches (Torment of the Flesh, 1965)

 

Herrscherin der Wüste (She, 1965)

 

In der Gewalt der Riesenameisen (Empire of the Ants, 1977)

 

Klaus Kinski – Italienische Werbeplakate für verschiedene Filme

 

Scarletto – Schloß des Blutes (Bloody Pit of Horror, Il boia scarlatto, 1965)

 

The Ghoul (1933)

 

Verschiede Plakate

 

Verschiedene Originalmotive

Links: Plakatmotiv von Sandro Simeoni für Das schreckliche Geheimnis des Dr. Hichcock (1962). Rechts oben: unverwendetes Motiv für Vampire gegen Herakles (1961), Künstler unbekannt. Rechts unten: unverwendetes Motiv von Mort Künstler für Der Pate (1974).

Thaksinthelphusa spec

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Seit ungefähr zwei Jahren halte ich in diesem Terrarium Thaksinthelphusa. Diese Krabbenart ist mit ihrem stahlblauen Rückenpanzer und den schneeweißen Scheren sehr schön anzusehen. Allerdings waren meine Krabben über lange Zeit äußerst scheu und schreckhaft. Ich habe sie selten zu Gesicht bekommen. Recht zügig hatte sich Nachwuchs eingestellt, soviel konnte ich erkennen, denn beim Filterwechsel musste ich die kleinen Baby-Krabben aus dem Filter sammeln.

Mittlerweile ist die zweite Generation der Krabben groß geworden und die ist deutlich weniger scheu. Damit bestätigt sich, was ich schon bei meinen Geosesarma hagen festgestellt habe. Laienhaft ausgedrückt scheinen die Krabben über Generationen hinweg zu lernen und das „Wissen“ zu vererben. Ob das biologisch wirklich in dieser kurzen Zeit so möglich ist, kann ich nicht beantworten. Vielleicht zeigt sich so die hohe Anpassungsfähigkeit der Tiere.

Für richtig gute Fotos reicht es leider immer noch nicht, aber ein paar Schnappschüsse sind drin.

Hier kann man zumindest sehr gut die einseitig vergrößerte Schere der Männchen erkennen. Diese Schere kann tatsächlich richtig imposant aussehen und kommt bei Revierkämpfen zum Einsatz. Die Scheren gehen dann auch schon mal verloren, wachsen bei der nächsten Häutung aber wieder nach.

Eine Filmanzeigen-Sammlung

Auf archive.org habe ich eine schöne Sammlung von Anzeigenvorlagen für alte Horror- und Science-Fiction-Streifen entdeckt. Es handelt sich dabei um Seiten mit jeweils 10 Anzeigen in verschiedenen Formen und Größen für über 150 Filme. Diese schwarzweißen grobkörnigen Zeitungsanzeigen besitzen eine ganz eigene Ästhetik im Vergleich zu farbigen Postern und Cover-Artworks. Es freut mich immer, solches altes Filmmaterial zu entdecken.

Ich habe mal eine Downloadcontainer-Datei für den JDownloader erstellt. Einfach die DLC-Datei im JDownloader öffnen und schon kann man mit einem Klick die ganze Sammlung runterladen.

Hier eine kleine Auswahl.