Everybody’s Going To Die

Das Wochende kann man kaum besser einläuten, als mit einem neuen Album von Church of the Cosmic Skull. Die Brüder und Schwestern der kosmischen Schädelkirche kredenzen zum dritten Mal einen himmlisch-höllischen Reigen aus wundervollen  Gesangsharmonien, pointierten Gitarrensoli und explosivem Hammond-Georgel, der sofort in die Birne geht. Und in die Beine. Der Fuß muss wippen. Die ganze theatralische Großkunst erinnert nicht von ungefähr an 70er Helden des Prog-Rock und Pop. Queen, Fleetwood Mac, Thin Lizzy, ELO und vielleicht sogar Abba sagen hallo.

Die Band selbst bezeichnet sich als spirituelle Organisation. Ob das erst gemeint ist oder augenzwinkernd, man weiß es nicht. Die Botschaft kann jedenfalls runtergebrochen werden auf: Lass dir nichts vom Pferd erzählen und lass dir keine Steine in den Weg legen. Feiere das Leben und die Liebe, denn der Tod wartet schon an der nächsten Ecke. Und bevor es soweit ist, lasst uns alle noch mal zusammenkommen.

Da ist stehts dieses Wechselspiel zwischen erhebenden Momenten und dem dräuenden Ende. Aber nicht fatalistisch, sondern im Sinne der Akzeptanz. Das klingt ein wenig nach thelemischer Lehre mit einer Priese aufklärerischen Anspruchs. In diesem Sinne: Everybody’s going to die.

Obsession und die 80er Jahre Retrowelle

Das Video zum Song Obsession der amerikanischen Indie-Band Joywave zaubert mir durchgängig ein Grinsen ins Gesicht. Die Band – oder die Produzenten; ich bin mir nicht ganz sicher, wer wieviel Anteil an dem Video und der Idee besitzt – hat für das 3-minütige Video sage und schreibe 64 verschiedene von B-Filmen aus den 1980er Jahren inspirierte Titel und Titelszenen kreiert. Manche blitzen nur für einen kurzen Moment auf, andere dauern mehrere Sekunden. Man muss auf jeden Fall genau hinsehen.

Bei einigen Titeln ist die Quelle offensichtlich (z.B. Red Puma <=> Red Sonja), bei anderen weniger. Mitunter greifen die Titel auch nur die gängigen Klischees auf. Gerade im B-Film waren viele Filme, Titel und Themen ja völlig austauschbar. Dem Video gelingt es jedenfalls sehr gut, den typischen 80er Film-Vibe über diese in kurzer Frequenz abgefeuerten collageähnlichen Vignetten zu transportieren. Und – das muss auch gesagt werden – der Song ist eine richtig geschmeidige Nummer, die klanglich sehr gut in die Ära passt. Um das Konzept letztlich perfekt zu machen, wurde das komplette Video auf gutem alten Kodak-Filmmaterial gedreht.

Zur Übersicht hier alle 64 Filmtitel aus dem Video.

obsession_collage

Gedanken zur 80er Retrowelle

Im Folgenden geht es nicht darum, dass immer noch viele Menschen gerne ihre Musik aus den 80ern hören oder dass Thomas Gottschalk regelmäßig eine Retroshow mit den immer gleichen Nasen im Fernsehen moderiert. Es geht auch nicht um Filme oder Musik, die irgendwie etwas aus den 80ern zitieren, covern oder remaken, denn das gab es schon immer. Ich rede von einer nostalgisch geprägten Retrowelle, deren vagen Ausgangspunkt ich 2011 am Film Super 8 von J.J. Abrams festzumachen glaube. Super 8 war der erste Film, der dieses wohlige Nostalgiegefühl weckte und den Zuschauer an 80er Jahre Filmklassiker wie Stand by me und The Goonies erinnerte. Im gleichen Jahr erschien der inhaltlich völlig gegensätzliche Drive von Nicolas Winding Refn, der, obwohl in der Gegenwart spielend, vom Design über den Stil bis insbesondere hin zum Soundtrack knallige 80er Jahre Atmosphäre verströmte.

Kurz darauf traten verstärkt Synthwave-Bands in Erscheinung – ich wage zu behaupten, das kann kein Zufall sein – die den alten Helden aus den 80ern nacheiferten, aber auch neue Akzente setzten und so ziemlich schnell populär wurden. Das dürfte auch dem Fakt geschuldet gewesen sein, dass diese Bands nicht einfach wie die 80er Jahre Hitparade klangen, sondern mit dem Einfluss von Film- und Videospielsoundtracks auch ein gewisses Nerdtum bedienten. So bin auch ich auf Bands wie Gunship, Carpenter Brut (alleine dieser Name!) und Power Glove aufmerksam geworden.

Filmisch wird es nun interessant. 2015 erschien der furiose Kurzfilm Kungfury, der bis heute über 30 Millionen Aufrufe auf Youtube hat. Das dazugehörige Musikvideo von David Hasselhoff kommt gar auf 40 Millionen. Man könnte an dieser Stelle auch Turbo Kid nennen. Der passt zeitlich gut hier hin und scheint irgendwie auch ein Teil dieser Retrowelle zu sein, aber die Steinbruch-Optik und die übertriebenen Splatter-Effekte fallen aus der Reihe und erinnern mich eher an japanische Filme der 2000er (sowas wie Machine Girl und Tokyo Gore Police kommt mir in den Sinn).

Ende 2015 veröffentlichte Amazon die wundervolle Serie Red Oaks, die wie eine perfekte Mischung aus Breakfast Club und American Pie anmutet. Auch spielt hier der Soundtrack eine große Rolle. Statt der ganz bekannten Nummern, werden hier überwiegend Songs gespielt, die man zwar irgendwie kennt, aber oft nicht direkt zuordnen kann. Dazu mischen sich neue Retrosongs, die sich nahtlos in den musikalischen Strom einfügen und so zumindest bei mir ständig zur Frage führten, ob das nun ein echter 80er Song oder doch was Neues ist, was da gerade im Hintergrund läuft.

Im folgenden Jahr ließ schließlich Stranger Things die Welle endgültig bis in den Mainstream schwappen. Hierzu gibt es wenig zu sagen. Der Erfolg und der darauffolgende Trend spricht für sich. Plötzlich sah ich Neonlicht und hörte Synthieklänge überall. Serien, Filme, Musikvideos, Werbung, Comics. Irgendwie schien jeder vom Stranger-Things-Hype profitieren zu wollen.

Zwei Jahre später kam Blade Runner 2049 ins Kino. Die Fortsetzung zu einem, wenn nicht dem ikonischsten Neonlichtfilm der 80er Jahre. Und seltsamerweise wurde der Film mit dem Erwerb der Filmrechte bereits 2011 angekündigt, in dem Jahr also als Super 8 rauskam.

Die Retrowelle erlangte schließlich mit Ready Player One einen meines Erachtens exzessiven Höhepunkt. Dieser Film ist die Kulmination und Akkumulation aller popkulturellen Referenzen der 80er Jahre. Der Roman, auf dem der Film basiert, wurde, welch Überraschung, im Jahr 2011 veröffentlicht.

Die Frage ist, wie lange wird der Trend anhalten? Wird die Kreativität über das banale Nacheifern siegen? Mitunter sehe ich bereits 80er Referenzen, die unpassend und anbiederend wirken. Aber noch bin ich offen für mehr Retro, so lange sehenswerte Produktionen erscheinen wie beispielsweise Summer of 84 (vom Regisseur von Turbo Kid) oder Obsession von Joywave.

Reise ans Ende der Zeit

 

Der neuste – ja, ich weiß nicht, wie man es nennen soll, es ist eigentlich so viel mehr als ein schnöder Remix. Ich sage einfach: das neuste Video von melodysheep hat es in sich.

In seinem Timelapse of the Future: A Journey to the End of Time audiovisualisiert melodysheep im 30-Minuten-Zeitraffer nichts Geringeres als den Untergang unseres Universums ausgehend vom Jahr 2019. Und das nach aktuellem wissenschaftlichen Stand.

Wenn ich die Nullen richtig gezählt habe, schreiben wir am Ende das Jahr 1099, was einer 1 mit 99 Nullen entspricht und sich laut Wikipedia Sedezilliarde nennt. Es ist eine enorm lange Zeit, die sich dem menschlichen Verstand entzieht, zumindest meinem. Aber dem Video gelingt es sehr schön, diese Zeitspanne packend darzustellen. Bei Minute 3 des Videos ist unsere Erde bereits Geschichte und bei 3:30 ist aus unserer Sonne ein weißer Zwerg geworden. Kaum eine weitere Minute später und schon liegen im gesamten Universum alle Sterne im Sterben.

Außerst faszinierend. Ich schwanke zwischen Ergriffenheit und Melancholie. Nichts verdeutlicht mehr, dass alle Dinge ihre Zeit haben, wie man so schön sagt, als das Ende allen Seins. Das Ende der Menschheit, das kann man irgendwie noch nachvollziehen. Aber dass am Ende des Universums nichts da sein wird, außer Leere, Dunkelheit und Kälte, ist gleichsam beängstigend wie seltsam beruhigend. Immerhin entlässt das Video den Zuschauer nicht gänzlich ohne Funken Hoffnung, denn abschließend wird auch über Multiversen und virtuelle Universen philosophiert. Schließlich sagt man ja auch, dass in jedem Ende ein neuer Anfang liegen kann.

Melodysheep hat übrigens schon einmal ein thematisch ähnliches Video gemacht. Sein  Timelapse of the Entire Universe zeigt die Geschichte vom Urknall bis ins Jetzt und empfiehlt sich daher als Einstieg.

Bell Witch – Mirror Reaper

bellwitch

Mir ist schon vor geraumer Zeit aufgefallen, dass ich Musik nicht mehr so konsumiere wie früher. Sich Zeit nehmen, mit Kopfhörern hinsetzen, Artwork studieren, Lyrics lesen, ein intensives Hören. Das findet bei mir leider nur noch selten statt. Die Gründe sind leicht auszumachen: ich habe heute generall weniger Zeit und die Konkurrenz ist größer geworden. Muss ich mich zwischen Musik und der neusten Netflix-Serie entscheiden, gewinnt meist Netflix und die Musik verkommt zur Hintergrundberieselung bei der Arbeit am PC, beim Rasenmähen oder Autofahren. Zumal ich vor einiger Zeit auch wieder Hörspiele für mich entdeckt habe und ich diese auch noch irgendwie zeitlich bewältigen muss. Nichtsdestotrotz habe ich mir vorgenommen, mir zumindest hin und wieder mal ein großes Album ganz intensiv zu gönnen.

Darauf komme ich, weil Mirror Reaper von Bell Witch ein solches ist. Es ist eine Herausforderung für Leute, die verlernt haben, still zu sitzen und zuzuhören. Das Album besteht aus nur einem einzigen Lied mit einer Laufzeit von sagenhaften 83 Minuten. Mitnichten ist dies ein Gimmick. Es handelt sich nicht einfach um mehrere Tracks, die man mit weichen Übergängen aneinandergereiht hat, wie man es von manchen Konzeptalben kennt. Mirror Reaper ist ein in ein Stück gegossenes schwelgerisches Epos, das der Trauer und dem Leid eine komplexe Form verleiht. Und das in der minimalistischen Besetzung eines Duos. Mehr als Bass, Drums und einer dezenten Hammond-Orgel kommen hier nicht zum Einsatz. Das, was hier so schön bittersüß weint, ist keine Gitarre, sondern in der Tat ein Bass. Dieses Stück irgendwie zu bewerten oder zu analysieren, maße ich mir erst gar nicht an. Nur so viel: Es ist ein Rausch – wenn man sich darauf einlässt.

Für diejenigen, die eine visuelle Stimulanz brauchen, gibt es das Ganze auch als offizielles Video, das komplett aus altem Archivmaterial geschnitten wurde und die Musik noch mal auf besondere Weise unterstreicht und damit wahrscheinlich aber auch die Rezeption verändert.

Das Gatefold-Cover, das wie ein verschollenes Gemälde von Beksiński aussieht, stammt von Mariusz Lewandowski. Da würde sich das Sammeln von Vinyl tatsächlich lohnen. Andererseits ist die digitale Version in diesem Fall praktischer, denn die kann man am Stück hören, während Vinyl und CD aus Platzgründen als Doppel-Album erschienen sind.

Monika Roscher Bigband – Of Monsters and Birds

Das zweite Album der Monika Roscher Bigband ist da und es trägt den Titel Of Monsters and Birds. Man sollte einfach alles vergessen, was man je mit der Bezeichnung „Bigband“ in Verbindung gebracht hat. Besetzungstechnisch ist das hier eine Bigband, aber mit so viel mehr. Hier wird der ganz große dramatische Kontrast der Dynamik und Widersprüchlichkeit zelebriert. Bigband-Sound, ja, Posaunen, Saxophone, Trompeten, Schlagzeug, dann elektronische Spielereien, eine schreiende E-Gitarre, Funk-Grooves, vertrackte Prog-Rock-Arrangements, die im chaotischen Exzess gipfeln, smoother Crime-Jazz, der jedem Spy-Movie der 60er Jahre gut als Soundtrack stehen würde, und Soli. Soli ohne Ende. Das Ganze wird dargeboten mit einer Verve und Originalität – und vor allem: Experimentierfreude – wie man sie von manchen Künstlern aus der goldenen Zeit des „Space Age Pop“ kennt. Diese Facette spiegelt sich auch im beschreibenden Charakter mancher Song-Titel wider (A Walk in the Park by Night, Entering Birds, Terror Tango, Carribean Delirium). Instrumente imitieren Dinge, Tiere, Szenen. Oder besser: Instrumente imitieren groteske Varianten dieser. Da macht der Albumtitel plötzlich Sinn. Of Monsters and Birds ist wie ein Traum. Bedrohlich, aber gleichzeitig so faszinierend und lockend, dass man sich wünschte, er würde nie vorüber gehen. Der schiere Irrsinn.

Das Album Of Monsters and Birds ist erhältlich auf CD, Vinyl und als Download.
Kaufen, anhören, liebhaben!

 

Drei extreme Doom-Metal-Alben von 2015

2015 war – mal wieder – ein Jahr des Doom. Viele tolle Veröffentlichungen gab es zu hören. Vom traditionellen melodischen bis zum experimentellen Doom. An dieser Stelle habe ich mir drei Alben rausgepickt, die die extreme Seite des Dooms verkörpern. Extrem heißt, dass die zähe Langsamkeit der Musik mit tonnenschweren Riffs von ganz unten aus dem Keller unterstrichen wird. Keine Melodie, keine Sperenzchen, eher Minimalismus. Riffs, Riffs, Riffs, Feedback und Verzerrung ist das Motto. Extremer Doom hat eine gehörige Sludge-Komponente, das ist wie Hardcore, aber als Slowcore. Musik, bei der Menschen sagen: „Mach doch endlich mal den Krach aus!“.

 

Bismuth, ein Duo aus England, Bass und Schlagzeug reichen. Nur vier Songs wummern und drönen hier in einer knappen Stunde durch die Lautsprecher. Ziemlich noisy und brummelig.

 

Of Spire & Throne sind Schotten, ein Trio  immerhin. Weniger fuzzy als Bismuth, präziser; und dank Gitarre kommt bisweilen so etwas wie Melodie auf. Hypnotische Drums und originelle Tempowechsel lassen selbst einen 18-Minuten-Song nicht langweilig werden.

 

Die Mitglieder von Primitive Man aus den USA haben zuvor in grindigen Black- und Death-Metal-Bands gespielt. Es scheint so, als hätten sie die wütende Essenz dieser Bands in Primitive Man hineingepresst. Eine der brachialsten Doom-Sludge-Bands, die ich kenne.

The Boats of the Glen Garrig

Die Funeral-Doom-Band Ahab veröffentlicht nun seit fast einer Dekade mit schöner Regelmäßigkeit alle drei Jahre ein formidabel ausgeklügeltes Konzept-Album, in dem es sich thematisch stets um das Meer dreht. Angefangen hat alles 2006 mit The Call of the Wretched Sea, passend zum Bandnamen basierend auf Melville’s Moby Dick. Es folgten The Divinity of Oceans, basierend auf der wahren Geschichten vom Untergang des Walfängers Essex im Jahr 1820, und The Giant, basierend auf Poe’s Der Bericht des Arthur Gordon Pym.

Als die Band ihr erstes Album veröffentlichte, wurde noch darüber gescherzt, dass eine Band mit diesem Namen und dem nautischen Dauerkonzept, sich womöglich selbst zu sehr limitieren würde. Aber die klassische Literatur bietet genug tolle Seemannsgeschichten. Schon damals dachte ich, dass die Geschichten von Horrormeister William Hope Hodgson eine tolle Vorlage bieten würden. Ahab haben nun tatsächlich auf Hodgson zurück gegriffen und mit dem neuen Album seinen Roman The Boats of the Glen Garrig vertont.

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Die dicht erzählte Gruselgeschichte handelt vom Überlebenskampf einer Gruppe von Schiffbrüchigen, die auf einer Tanginsel auf seltsame Wesen stoßen. Das wunderbare, aber vielleicht einen Tick zu bunt geratene Cover, stammt von Grafiker Sebastian Jerke, der ebenfalls für jeden Song eine eigene doppelseitige Illustration im CD-Booklet gestaltet hat. Dieses wird dankenswerter Weise auch beim Download mitgeliefert (gilt zumindest für amazon.de).

Auch wenn Ahab seit jeher als Funeral-Doom-Band bezeichnet wird, stand ihr dieses enge Korsett noch nie so wirklich. Es ist wahrscheinlich lediglich der Begriff, der am nächsten kommt. Die Einflüsse sind ja zweifellos da, aber wer Funeral-Doom bisher nur als stark begrenztes Genre kannte, in dem möglichst langsam und möglichst verzweifelt monoton rumgeklagt wird, den werden Ahab überraschen. Die Atmosphäre, die Ahab erzeugen, ist einzigartig. Für Funeral-Doom ist die Musik ausgesprochen dynamisch. Über die vier Alben hinweg lässt sich eine Verbreiterung des Genres erkennen. Mehr Klargesang, längere Ambientpassagen und mit „Like Red Foam (The Storm)“ beinhaltet das neue Album gar den schnellsten Song, den die Band bisher geschrieben hat. Eine akkuratere Repräsentation des Ahab-Sounds bietet allerdings der Album-Opener The Isle, der davon handelt, wie die Crew die Insel erreicht.

 

Zufälligerweise habe ich kürzlich eine Sammlung von digitalen Ausgaben des Science-Fiction- und Fantasy-Magazins Famous Fantastic Mysteries heruntergeladen. Dieses amerikanische Magazin erschien zwischen 1939 und 1953, anfangs beim Verlag von Frank Munsey, der sehr großen Anteil an der Verbreitung der Pulp-Fiction-Magazine hatte.

Ausgabe #6 von 1945 enthält als Titelgeschichte Hodgson’s The Boats of the Glen Garrig. Sowohl Titelbild als auch die Innenillustrationen stammen von Lawrence Sterne Stevens. Und da die so fantastisch sind, poste ich alle Illustrationen an dieser Stelle.

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Die Originalgeschichte von Hodgson ist bereits seit geraumer Zeit urheberrechtsfrei und kann zum Beispiel beim Project Gutenberg heruntergeladen werden. Der Künstler John Coulthart hat in seinem Blog einige modernere Illustrationen und Coverbilder zusammengetragen, die ebenfalls einen Blick wert sind.

Zombi – Shape Shift

Das Spacerock-Synthwave-Prog-Duo Zombi hat endlich ein neues Album veröffentlicht. Das erste seit 2011. Wer Zombi kennt, weiß, was einen erwartet: ein superspannender Horror-Soundtrack mit Einflüssen von Goblin, John Carpenter und anderen Ikonen der 80er Jahre. Während der Vorgänger, Escape Velocity, fast schon ein wenig discomäßig ausgefallen war, beschreitet Shape Shift den düsteren Weg mit straffen Drums und vertrackten Basslinien.

Passend dazu das Video zum Song Diffraction Zone, das aus Szenen aus Horrorfilmen wie Trick or Treat, The Stuff, Slumber Party Massacre 2 und Creepshow 2 zusammengeschnitten wurde. Ein Kracher.