Free Music: Karina Buhr

Als ich Karina Buhr vor einigen Jahren entdeckt habe, war ich direkt gefesselt von der spannenden musikalischen Mischung. Endlich komme ich dazu, dieser auch mal einen Blogpost zu widmen. Karina Buhr kann der MPB (Música Popular Brasileira) zugerechnet werden, geht aber über das hinaus, was ich davon bisher so gehört habe. Neben den typischen traditionellen Musikstillen aus Brasilien, Tropicália, Bossa Nova, finden sich Elemente aus Rock, Punk und Indie. Schmeichelnde Klänge folgen auf 70er-Jahre-mäßige Gitarren, Orgeln und furiose Trompeten.

Ich bin nun wahrlich kein Kenner der modernen brasilianischen Musik, und weiß daher nicht, wie originell dieser Sound tatsächlich ist. Für meine deutschen Ohren, die durchaus einiges gewöhnt sind, klingt das jedenfalls sehr originell und auf den Punkt gebracht. Karina Buhr selbst ist keine Unbekannte, zählt sie doch zu den Gründungsmitgliedern der Band Comadre Fulozinha, die bis heute eine der populären traditionellen Bands in Brasilien ist.

Ihre eigene Musik hat sie bisher auf zwei Alben veröffentlicht, die man kostenlos von ihrer Website runterladen kann (Downloads). Alternativ kann man die Alben auch bei den gängigen Online-Shops käuflich erwerben (z.B. Amazon). Es lohnt sich.

Free music: Ruby The Hatchet – Ouroboros

Auch in meinem neuen Blog soll kostenlose Musik ein Thema sein. Als erstes muss ich noch ein Album vorstellen, das bereits vor zwei Jahren erschienen ist. Ruby The Hatchet aus Philadelphia spielen doomigen Rock mit 70er Jahre Einschlag. Solche Retrobands sind selten wirklich originell, aber die Umsetzung stimmt. Mittlerweile ist die Band beim Genre-Label Tee Pee Records unter Vertrag. Das knackige Album Ouroboros gibt es bei Bandcamp als Name your price-Download.

Coven CDs

coven

Habe mir die neue CD von Coven und das Klassikeralbum Witchcraft (1969) gekauft. Beide CDs kommen mit Original-Autogramm direkt von Jinx Dawson. Ich kaufe eigentlich fast nur noch Musik-Downloads, aber für sowas mache ich hin und wieder mal eine Ausnahme. Vom neuen Album bin ich allerdings etwas unbeeindruckt. Musikalisch durchaus interessant, knüpft im Prinzip direkt an die Musik aus den 70er Jahren an, aber die Produktion ist arg schwach und wird den heutigen Möglichkeiten nicht gerecht. Es ist klanglich tatsächlich schlechter als Witchcraft von 1969.