Zwischenmahlzeit

In letzter Zeit finde ich zunehmend Gefallen an Buchweizenmehl. Mittlerweile backe ich nicht nur gerne Pfannkuchen damit, sondern habe auch Blinis für mich entdeckt.

Rezepte für die Zubereitung gibt es viele. Wichtig ist für mich, dass reines Buchweizenmehl verwendet wird, was der traditionellen Zubereitungsart entspricht. Viele Rezepte, die man im Netz findet, basieren leider auf Weizenmehl mit klitzekleinem Buchweizenmehlanteil und enthalten meist auch noch übertrieben viel Zucker. Ja, reine Buchweizenblinis sind relativ herb, aber dass muss so sein.

Ein für meinen Geschmack recht gutes Rezept ist auf der Packung des Buchweizenmehls von Biozentrale aufgedruckt. Wenn man die Blinis belegen oder bestreichen will, man kann sie auch sehr gut ohne alles schnabulieren, würde ich sogar empfehlen, den Zucker ganz wegzulassen. Bei einer deftigen Variante mit Lachs oder Käse stört er und bei einer süßen Variante mit Marmelade oder Sirup ist er nicht nötig. Den Extraschritt mit dem Eischnee spare ich mir meistens auch. Durch die Hefe wird der Blini auch so schon schön locker fluffig.

Zwischenmahlzeit

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Da, wo andere das Gesicht verziehen, fange ich erst an. Burger vom Black-Angus-Rind mit Hirse und Spargel, der letzte des Jahres. Dazu gereicht: Ketchup und Mayonnaise. Ich muss sagen, das harmoniert alles überrschend gut miteinander. Wieso nicht mal Spargel in Mayo dippen? Eine gute Mayo ist besser als eine schlechte Hollandaise, sagt der Volksmund.

Zwischenmahlzeit

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Wachtelrührei mit Steinpilzen, Bratkartoffeln und grünen Bohnen.

Leckerschmecker. Ich bin ziemlich begeistert von den Tiefkühlpilzen von Niklas. Die haben ein schönes intensives Aroma, das man bei den ganzen Zuchtpilzen aus dem Supermarkt meistens nicht findet. Suboptimal ist allerdings, dass weder auf der Webseite noch auf der Packung eine Herkunftsangabe zu finden ist. Auf dem Beutel steht lediglich der beliebte Spruch „in Deutschland verarbeitet“. Der 300-Gramm-Beutel kostet bei meinem Rewe um die €3,40.

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Zwischenmahlzeit

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Hirse mit Rinderhack und Chinakohl, dazu Arepas

Arepas sind so ziemlich das Einfachste, was man zubereiten kann und dabei äußerst lecker. Man benötigt nur das richtige Mehl, nämlich vorgekochtes Maismehl (z.B. Harina P.A.N.), womit man auch wunderbar Tortillas machen kann. Arepas sind praktisch das Gleiche, nur dicker.

Man mischt das Maismehl mit Wasser und einer ordentlichen Prise Salz, knetet einen Teig, formt kleine Bällchen, die man in der Hand je nach Geschmack auf eine Dicke von 1 bis 2 cm flachdrückt. Die Maisfladen backt man dann in der Pfanne mit Öl bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten von beiden Seiten. Arepas kann man belegen, füllen oder einfach so essen.

Das Mehl-Wasser-Verhältnis beträgt ungefähr 2 : 2,5. Aber ich mische das immer freihand. Einfach eine Menge Mehl in eine Schüssel geben und langsam lauwarmes Wasser dazugießen bis sich eine gute Konsistenz ergibt. Mit einer Hand gießen, mit der anderen rühren und kneten. Der Teig ist perfekt, wenn er eine leicht gummiartige Oberfläche hat und beim Falten nicht reißt oder bröckelt. Salz nicht vergessen!

Hinweis: Vorgekochtes Maismehl wird sehr oft aus genverändertem Mais gewonnen, so auch das oben erwähnte Harina P.A.N. Wer solche Produkte meiden will, muss etwas länger suchen. Ein gentechnikfreies Produkt ist z.B. das Naturelo Maismehl.

Zwischenmahlzeit

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Ochazuke (お茶漬け) und Tamagoyaki (卵焼き).

Von Ochazuke existieren unzählige Versionen, aber als Grundbasis dienen in der Regel Reis und grüner Tee. Mein liebstes Rezept:

– Gekochten Reis (Sushi- oder Calrose-Reis) in eine kleine Schüssel füllen.
– Gebratenen Lachs fein zerteilen und auf den Reis geben.
– Sesam, zerbröckelte Reiscracker, in feine Streifen geschnittene Nori-Blätter und einen Schuss Tamarisauce hinzufügen.
– Schüssel mit grünem Tee auffüllen (Sencha, Kukicha oder Bancha).
– Optional: Kombu und Wakame dazugeben.

Der grüne Tee darf ruhig etwas stärker aufgebrüht werden, damit man etwas schmeckt.

Hier auf dem Foto habe ich zusätzlich noch Tamagoyaki zubereitet, japanisches Omelett. Dazu werden Eier mit Salz, Soja- oder Tamarisauce und Mirin gemischt und in einer speziellen rechteckigen Tamagoyaki-Pfanne in dünnen Lagen gebacken und gerollt, so dass eine Spiralform im Inneren entsteht. Das ist zwar nicht nötig, sieht aber nett aus. Die Zubereitung sieht man beispielsweise in diesem Youtube-Video. Passende Pfannen gibt es bei Amazon oder eBay.

Pizza ohne Tomaten

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Es kommt vor, da bin ich der Tomaten überdrüssig. Tomaten hier, Tomaten da. Manchmal kann ich die roten Dinger nicht mehr sehen. Wenn ich allerdings gleichzeitig Lust auf eine Pizza habe, was vorkommt, bringt mich das in ein kleines Dilemma. Eine Alternative ist, auf Flammkuchen auszuweichen oder eine Pizza entsprechend mit Sauerrahm oder Frischkäse anstatt der Tomatensoße zuzubereiten. Funktioniert problemlos und schmeckt richtig gut.

Dennoch habe ich mal etwas Neues ausprobiert und das Ergebnis gefällt mir. Jeweils einen Esslöffel Reismehl und Braunhirsemehl in 200ml Wasser einrühren, aufkochen und auf eine entsprechende Soßenkonsistenz reduzieren lassen. Das Ganze mit Salz, Pfeffer, Oregano, Paprika edelsüß und ein bischen Salbei abschmecken. Der intensive, rustikale Geschmack der Braunhirse macht sich gut in der Pizzasoße. Im obigen Beispiel habe ich die Pizza mit Blattspinat, Brokkoli, und Rindersalami belegt. Schmeckt.

Insektengericht

Vor ungefähr 15 Jahren hatte ich schon mal aus Neugierde einige Speiseinsekten aus Thailand geordert, darunter Mehlwürmer, Heuschrecken und Skorpione. Die waren nahezu ungenießbar. Extrem überwürzt mit einer starken Dominanz von Salz. Sonst war da nichts. Kein Appeal.

Mittlerweile werden Insekten für den Verzehr auch in Deutschland verkauft. Zögerlich zwar, aber immerhin. Da dachte ich mir, ich könnte mal wieder einen Test wagen und habe mir von Snack-Insects eine Mix-Packung mit Grillen, Heuschrecken, Mehlwürmern und Buffalowürmern gekauft. Buffalowürmer sind eigentlich die Larven des Getreideschimmelkäfers, aber aus Marketinggründen macht sich der Fantasiename wohl besser.

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Die Tierchen sind gänzlich ungewürzt, was mir entgegen kommt, um den puren Geschmack zu bewerten. Ich habe sie mit etwas Öl in der Pfanne gebraten oder besser gesagt: angeröstet; und nur leicht gesalzen mit Hirse, Blattspinat und Waldpilzen serviert.

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Geschmacklich ist das schon deutlich besser als mein erster Versuch mit den Salzdingern aus Thailand. Aber ein echter Knaller ist es nicht. Man sollte je nach Vorliebe mit ein paar Gewürzen nachhelfen, z.B. Knoblauch und Ingwer. Die vier Insektenarten schmecken alle ähnlich, haben eine leicht nussige Note, wobei die großen Heuschrecken durch ein intensiveres Aroma hervorstechen. Die Insekten besitzen ein angenehmes Mundgefühl, das ja bekanntlich auch eine nicht zu unterschätzende Rolle beim Genuss spielt. Die Tiere sind so leicht und dünn, dass sie nach dem ersten Biss fast schon auf der Zunge zergehen. Das hat etwas von einlagigem Blätterteig. Nur die Heuschrecken sind knackiger.

Als Snack-Beilage zum Salat oder Reis, wie es eigentlich auch in den asiatischen Ländern üblich ist, sehe ich die Insekten daher durchaus geeignet. Als Fleischersatz, wie es in manchen Medien fabuliert wird, dagegen kaum. Zwar haben die Insekten einen deutlich höheren Energiegehalt als beispielsweise Rindfleisch, aber wegen des Gewicht/Volumen-Verhältnisses müsste man schon eine ziemlich große Schüssel Insekten essen, um ein Steak zu ersetzen. Da ist dann auch noch der Preis, der pro Kilogramm zwischen 150€ (Mehlwürmer) und 600€ (Heuschrecken) liegt.

Mein Fazit fällt daher auch eher mittelmäßig aus. Noch besitzen Insekten zum Essen eine gewisse Originalität, aber das zusammen mit einem nur okayen Geschmackserlebnis reicht mir nicht aus, um den hohen Preis zu rechtfertigen. Von einer Packung guter Tiefkühl-Shrimps hat man mehr. Sowohl geschmacklich als auch preislich. Den Umwelt-Aspekt wage ich nicht zu bewerten. Da gehen scheinbar auch in Fachkreisen die Meinungen auseinander, inwieweit es realistisch oder überhaupt sinnvoll ist, größere Teile der westlichen Welt mit essbaren Insekten zu versorgen.