Zwischenmahlzeit

In letzter Zeit finde ich zunehmend Gefallen an Buchweizenmehl. Mittlerweile backe ich nicht nur gerne Pfannkuchen damit, sondern habe auch Blinis für mich entdeckt.

Rezepte für die Zubereitung gibt es viele. Wichtig ist für mich, dass reines Buchweizenmehl verwendet wird, was der traditionellen Zubereitungsart entspricht. Viele Rezepte, die man im Netz findet, basieren leider auf Weizenmehl mit klitzekleinem Buchweizenmehlanteil und enthalten meist auch noch übertrieben viel Zucker. Ja, reine Buchweizenblinis sind relativ herb, aber dass muss so sein.

Ein für meinen Geschmack recht gutes Rezept ist auf der Packung des Buchweizenmehls von Biozentrale aufgedruckt. Wenn man die Blinis belegen oder bestreichen will, man kann sie auch sehr gut ohne alles schnabulieren, würde ich sogar empfehlen, den Zucker ganz wegzulassen. Bei einer deftigen Variante mit Lachs oder Käse stört er und bei einer süßen Variante mit Marmelade oder Sirup ist er nicht nötig. Den Extraschritt mit dem Eischnee spare ich mir meistens auch. Durch die Hefe wird der Blini auch so schon schön locker fluffig.

Zwischenmahlzeit

ochazuke

Ochazuke (お茶漬け) und Tamagoyaki (卵焼き).

Von Ochazuke existieren unzählige Versionen, aber als Grundbasis dienen in der Regel Reis und grüner Tee. Mein liebstes Rezept:

– Gekochten Reis (Sushi- oder Calrose-Reis) in eine kleine Schüssel füllen.
– Gebratenen Lachs fein zerteilen und auf den Reis geben.
– Sesam, zerbröckelte Reiscracker, in feine Streifen geschnittene Nori-Blätter und einen Schuss Tamarisauce hinzufügen.
– Schüssel mit grünem Tee auffüllen (Sencha, Kukicha oder Bancha).
– Optional: Kombu und Wakame dazugeben.

Der grüne Tee darf ruhig etwas stärker aufgebrüht werden, damit man etwas schmeckt.

Hier auf dem Foto habe ich zusätzlich noch Tamagoyaki zubereitet, japanisches Omelett. Dazu werden Eier mit Salz, Soja- oder Tamarisauce und Mirin gemischt und in einer speziellen rechteckigen Tamagoyaki-Pfanne in dünnen Lagen gebacken und gerollt, so dass eine Spiralform im Inneren entsteht. Das ist zwar nicht nötig, sieht aber nett aus. Die Zubereitung sieht man beispielsweise in diesem Youtube-Video. Passende Pfannen gibt es bei Amazon oder eBay.