Archiv für den Monat Oktober 2014

Musikvideo: Player Piano – Ghost Waltz

Das Projekt Player Piano nannte sich vorher Cosplay Piano. Ein passender Name, denn genau diese zwei Dinge werden verbunden: Cosplay und Piano. Player Piano ist die Fortführung unter neuem Namen, das Konzept bleibt gleich: Pianistin Sonya Belousova und Regisseur Tom Grey inszenieren wunderbare Musikvideos rund um ein popkulturelles Thema.

Passend zu Halloween kommt heute Ghost Waltz, basierend auf dem Untitled Waltz von David Arnold, der das Stück ursprünglich für den Film The Stepford Wives (2004) geschrieben hatte, in dem es aber letztlich nicht verwendet wurde.

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Kurzkurzfilm: There’s something in the Attic

Lee Hardcastle kennt man bisher vor allem von seinen blutigen und superoriginellen Knet-Stop-Motion-Filmen, genannt Claymation. Seit Kurzem dreht er auch Realfilme. Sein neustes Werk ist die Horrorminiatur There’s something in the Attic. Sieht gut aus und ist effektiv gefilmt.

Free Music: Vodun – Eat up the Sun

Vodun aus England versehen ihren psychedelischen und supergroovigen Rock mit einer Extraportion Voodoo-Atmosphäre, textlich wie rhythmisch. Mit der souligen Sängerin und den tribalartigen Drums wird dieser originelle Sound komplettiert. Vodun sind einer dieser minimalistischen Rock-Bands, die ohne Bass auskommen, nur auf Gitarre, Drums und Gesang setzen, und trotzdem ordentlich ausgefüllt klingen ohne die Gitarren kellertief runter zu stimmen.

Die erste EP der Band gibt es auf Bandcamp als kostenlosen Download. Nächstes Jahr kommt dann ein neues Album, zu dem es hier schon mal einen audiovisuellen Vorgeschmack gibt:

Wer sich jetzt denkt, moment, da gab es doch vor ein paar Jahren schon einmal Engländer, die ähnlich geklungen haben, liegt richtig. Zwei der drei Vodun-Mitglieder waren vorher bei Invasion aktiv, die schon mit einem ähnlichen Psych-Trip aufwarteten.

Kunstkataloge des Panorama Museums

Das Panorama Museum in Bad Frankenhausen hat den Preis vieler seiner Kunstkataloge beachtlich reduziert. Die Preise fangen nun bereits ab 3€ an. Ich konnte nicht widerstehen und habe gleich einen ganzen Karton voll bestellt. Das Museum bietet aber auch eine Auswahl an Künstlern, die mir sehr liegt.

Die Bücher haben alle das gleiche Format von 19,5 cm x 24,5 cm, was sich gut im Regal macht. Allerdings ist das für mich die unterste Größe, die solche Veröffentlichungen haben sollten. Bilder brauchen nun mal eine gewisse Größe, um zu wirken und um alle Details sichtbar werden zu lassen. Einige der Bücher bieten aber auch ausklappbare Bildtafeln für übergroße Gemälde.

Die Abbildungs- und Druckqualität ist exzellent, die Texte sind informativ. Wer sich für den einen oder anderen der Künstler interessiert, sollte zuschlagen, bevor die Bücher vergriffen sind.

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Free Music: Karina Buhr

Als ich Karina Buhr vor einigen Jahren entdeckt habe, war ich direkt gefesselt von der spannenden musikalischen Mischung. Endlich komme ich dazu, dieser auch mal einen Blogpost zu widmen. Karina Buhr kann der MPB (Música Popular Brasileira) zugerechnet werden, geht aber über das hinaus, was ich davon bisher so gehört habe. Neben den typischen traditionellen Musikstillen aus Brasilien, Tropicália, Bossa Nova, finden sich Elemente aus Rock, Punk und Indie. Schmeichelnde Klänge folgen auf 70er-Jahre-mäßige Gitarren, Orgeln und furiose Trompeten.

Ich bin nun wahrlich kein Kenner der modernen brasilianischen Musik, und weiß daher nicht, wie originell dieser Sound tatsächlich ist. Für meine deutschen Ohren, die durchaus einiges gewöhnt sind, klingt das jedenfalls sehr originell und auf den Punkt gebracht. Karina Buhr selbst ist keine Unbekannte, zählt sie doch zu den Gründungsmitgliedern der Band Comadre Fulozinha, die bis heute eine der populären traditionellen Bands in Brasilien ist.

Ihre eigene Musik hat sie bisher auf zwei Alben veröffentlicht, die man kostenlos von ihrer Website runterladen kann (Downloads). Alternativ kann man die Alben auch bei den gängigen Online-Shops käuflich erwerben (z.B. Amazon). Es lohnt sich.

Serie: The Walking Dead – Season 5

Die 5. Staffel von The Walking Dead ist gestartet. And I was like:

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Ein furioser Auftakt – mit einer ganz schön unangenehm brutalen Szene, die auf FOX nur gekürzt zu sehen war. Mal wieder ärgerlich für zahlende Kunden.

Man nehme es mit Humor, daher ein Verweis auf dieses Rick/Coral Walking-Dead-Meme, das seit einiger Zeit die Runde macht und ich echt zum Schießen finde. Diese Zusammenstellung enthält die gelungensten Wortspiele. Kleine Kostprobe folgend, mehr bei Sad and Clueless.

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