Free music: Ruby The Hatchet – Ouroboros

Auch in meinem neuen Blog soll kostenlose Musik ein Thema sein. Als erstes muss ich noch ein Album vorstellen, das bereits vor zwei Jahren erschienen ist. Ruby The Hatchet aus Philadelphia spielen doomigen Rock mit 70er Jahre Einschlag. Solche Retrobands sind selten wirklich originell, aber die Umsetzung stimmt. Mittlerweile ist die Band beim Genre-Label Tee Pee Records unter Vertrag. Das knackige Album Ouroboros gibt es bei Bandcamp als Name your price-Download.

Soundtrack: The Knick

The Knick ist Steven Soderberghs neue Fernsehserie über das Knickerbocker Hospital in New York. Die Serie spielt im Jahre 1900 und enthält eine Reihe von erstklassigen Schauspielern wie Clive Owen. Zur Serie selbst kann ich nicht viel sagen. Die erste Folge habe ich mir angesehen. Die Sets und die Ausstattung sind fantastisch, es gibt viel Blut und Dreck und wenig Sentimentalitäten. Bereits innerhalb der ersten zehn Minuten wird der Zuschauer Zeuge eines drastischen Kaiserschnitts und muss mit ansehen, wie sich ein Arzt die Rübe wegballert.

Mein persönliches Problem: ich mag eigentlich keine Krankenhausserien und ich bin auch kein besonderer Fan von Soderbergh. Also muss The Knick erst einmal hinten anstehen. Was mich an der ersten Folge aber fasziniert hat, ist der Soundtrack von Cliff Martinez, dessen wabernde Synthieklänge theoretisch gar nicht so recht passen wollen, zu einer Serie, die im frühen 20. Jahrhundert spielt. Dennoch entwickelt der Soundtrack zusammen mit den Bildern aus historischem Glanz und Schmutz, aus Wissensdrang und Hoffungslosigkeit der Jahrhundertwende eine starke Sogwirkung.

Besonders hat es mir Son Of Placenta Previa angetan:

Coven CDs

coven

Habe mir die neue CD von Coven und das Klassikeralbum Witchcraft (1969) gekauft. Beide CDs kommen mit Original-Autogramm direkt von Jinx Dawson. Ich kaufe eigentlich fast nur noch Musik-Downloads, aber für sowas mache ich hin und wieder mal eine Ausnahme. Vom neuen Album bin ich allerdings etwas unbeeindruckt. Musikalisch durchaus interessant, knüpft im Prinzip direkt an die Musik aus den 70er Jahren an, aber die Produktion ist arg schwach und wird den heutigen Möglichkeiten nicht gerecht. Es ist klanglich tatsächlich schlechter als Witchcraft von 1969.

Ugandische Video Hall unterstützen

Mikrokredite werden mittlerweile durchaus kritischer betrachtet, als noch vor einigen Jahren. Nach dem Abwägen von für und wider bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Mikrokredite immer noch besser sind, als überhaupt keine Kredite.

Bereits seit zwei Jahren finanziere ich über Kiva Mikrokredite mit. Meine neuste Beteiligung gilt dem Ugander Roben, der eine Video Hall betreibt, die ugandische Version eines Kinos. Eine schöne Sache, das Kulturgut Film auch im entfernten Afrika zu unterstützen. 😉

Zurzeit sind knapp 30% finanziert. Wer mitmachen möchte, jetzt ist die Gelegenheit.

Kiva, Roben, Uganda