Thaksinthelphusa spec

IMG_20190810_214212

Seit ungefähr zwei Jahren halte ich in diesem Terrarium Thaksinthelphusa. Diese Krabbenart ist mit ihrem stahlblauen Rückenpanzer und den schneeweißen Scheren sehr schön anzusehen. Allerdings waren meine Krabben über lange Zeit äußerst scheu und schreckhaft. Ich habe sie selten zu Gesicht bekommen. Recht zügig hatte sich Nachwuchs eingestellt, soviel konnte ich erkennen, denn beim Filterwechsel musste ich die kleinen Baby-Krabben aus dem Filter sammeln.

Mittlerweile ist die zweite Generation der Krabben groß geworden und die ist deutlich weniger scheu. Damit bestätigt sich, was ich schon bei meinen Geosesarma hagen festgestellt habe. Laienhaft ausgedrückt scheinen die Krabben über Generationen hinweg zu lernen und das „Wissen“ zu vererben. Ob das biologisch wirklich in dieser kurzen Zeit so möglich ist, kann ich nicht beantworten. Vielleicht zeigt sich so die hohe Anpassungsfähigkeit der Tiere.

Für richtig gute Fotos reicht es leider immer noch nicht, aber ein paar Schnappschüsse sind drin.

Hier kann man zumindest sehr gut die einseitig vergrößerte Schere der Männchen erkennen. Diese Schere kann tatsächlich richtig imposant aussehen und kommt bei Revierkämpfen zum Einsatz. Die Scheren gehen dann auch schon mal verloren, wachsen bei der nächsten Häutung aber wieder nach.

Om nom nom

IMG_20170609_210849

Vorher- Nachherbild. Piranhaähnlich machen sich meine Centrobolus splendidus über Ästchen her. Besonders gern über leicht morsches Holz, das mit reichlich Flechten besetzt ist. Die hier zu sehenden weichen hellgrünen Flechten werden besonders gern gefressen. Die gröberen türksifarbenen, die man auch häufig findet, stehen nicht so hoch im Kurs.

 

Nachwuchs

agag_häutung

Mein Nachwuchs von Archispirostreptus gigas gedeit prächtig. Die Jungtiere lassen sich nun zumindest nachts auch an der Oberfläche sehen. Außerdem konnte ich zum ersten Mal eine Häutung direkt beobachten, da sich eines der Tiere für seine Häutung nicht besonders tief eingegraben hatte. Im unteren Bild erkennt man zumindest den Eingang der Häutungshöhle.

Wolfspinne hat sich im Terrarium eingenistet

In einem meiner Tausendfüßer-Terrarien (Archispirostreptus gigas) hat sich eine Wolfspinne eingenistet. Welche Art genau, kann ich nicht sagen. Da sie wohl mit Laub/Erde/Moos eingeschleppt wurde, muss es ihr da schon seit einigen Monaten ganz gut gehen, denn in letzter Zeit habe ich dort kein neues Material eingebracht.

Wolfspinne
Wolfspinne im Terrarium, ca. 1 cm (anklicken für Großansicht)

Raussetzen oder drinlassen? Ich denke, die Spinne benötigt Winterruhe, die es in dem Terrarium nicht gibt (20 – 26° C, ~70%). Außerdem bin ich mir nicht ganz sicher, inwieweit die Spinne den Tausendfüßern gefährlich werden kann. Sie hat sich unter einer Korkrinde ein Gespinst angelegt, also dort, wo auch die Füßer sich gerne einmal zurück ziehen.