Thaksinthelphusa spec

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Seit ungefähr zwei Jahren halte ich in diesem Terrarium Thaksinthelphusa. Diese Krabbenart ist mit ihrem stahlblauen Rückenpanzer und den schneeweißen Scheren sehr schön anzusehen. Allerdings waren meine Krabben über lange Zeit äußerst scheu und schreckhaft. Ich habe sie selten zu Gesicht bekommen. Recht zügig hatte sich Nachwuchs eingestellt, soviel konnte ich erkennen, denn beim Filterwechsel musste ich die kleinen Baby-Krabben aus dem Filter sammeln.

Mittlerweile ist die zweite Generation der Krabben groß geworden und die ist deutlich weniger scheu. Damit bestätigt sich, was ich schon bei meinen Geosesarma hagen festgestellt habe. Laienhaft ausgedrückt scheinen die Krabben über Generationen hinweg zu lernen und das „Wissen“ zu vererben. Ob das biologisch wirklich in dieser kurzen Zeit so möglich ist, kann ich nicht beantworten. Vielleicht zeigt sich so die hohe Anpassungsfähigkeit der Tiere.

Für richtig gute Fotos reicht es leider immer noch nicht, aber ein paar Schnappschüsse sind drin.

Hier kann man zumindest sehr gut die einseitig vergrößerte Schere der Männchen erkennen. Diese Schere kann tatsächlich richtig imposant aussehen und kommt bei Revierkämpfen zum Einsatz. Die Scheren gehen dann auch schon mal verloren, wachsen bei der nächsten Häutung aber wieder nach.

Om nom nom

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Vorher- Nachherbild. Piranhaähnlich machen sich meine Centrobolus splendidus über Ästchen her. Besonders gern über leicht morsches Holz, das mit reichlich Flechten besetzt ist. Die hier zu sehenden weichen hellgrünen Flechten werden besonders gern gefressen. Die gröberen türksifarbenen, die man auch häufig findet, stehen nicht so hoch im Kurs.

 

Nachwuchs

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Mein Nachwuchs von Archispirostreptus gigas gedeit prächtig. Die Jungtiere lassen sich nun zumindest nachts auch an der Oberfläche sehen. Außerdem konnte ich zum ersten Mal eine Häutung direkt beobachten, da sich eines der Tiere für seine Häutung nicht besonders tief eingegraben hatte. Im unteren Bild erkennt man zumindest den Eingang der Häutungshöhle.

Bugs wird eingestellt

bugsSoeben ist mit der inhaltlich reduzierten achten Ausgabe auch gleichzeitig die letzte Ausgabe des Wirbellosen-Magazins Bugs erschienen. Im Vorwort wird das Aus damit begründet, dass sich schlichtweg zu wenige Abonnenten gefunden haben. Ich bin seit der ersten Ausgabe dabei und bedauere das Ende sehr. Dass heutzutage Nischenmagazine es schwer auf dem Zeitschriftenmarkt haben, ist allerdings auch keine Überraschung. Zumal im gleichen Verlag diverse Terraristik- und Aquaristik-Magazine erscheinen, die regelmäßig Wirbellosen-Themen behandeln.

Bugs war ein hochwertiges Magazin mit interessanten Artikeln und tollen Fotos. Wem noch einzelne Ausgaben fehlen, der sollte sich beeilen. Einige Ausgaben sind bereits vergriffen.