Julie Strain (1962 – 2021)

In my image, I created this third person and sculpted this thing with bodybuilding, grew my hair long, then learned kickboxing so I could beat up people in real life. I’m a full-busted bitch Barbarella.

Julie Strain

Am 10. Januar ist die amerikanische Pinup- und B-Film-Ikone Julie Strain im Alter von 58 Jahren gestorben. Nach über 130 Filmen verschwand sie 2009 fast unbemerkt aus der Öffentlichkeit. Ein Schock, als 2018 die Nachricht die Runde machte, dass sie an einer rasch fortschreitenden Form von Demenz erkrankt war. Die führte man auf eine Gehirnverletzung zurück, die Julie Mitte der 80er Jahre bei einem Reitunfall erlitt. Schon damals verursachte der Unfall eine vorübergehende Amnesie, so dass sie grundlegende Dinge neu erlernen musste. Nun hat sie dieser Unfall wieder eingeholt. 30 Jahre später. Ein Streich des Schicksals. Julies langjähriger Lebensgefährte hat auf Facebook eine bewegende – und mir fast zu intime – Erklärung über ihr Ableben veröffentlicht.

Meine erste Begegnung mit Julie Strain war Beverly Hills Cop III. Dort muss man genau hinsehen, um sie zu erkennen. Sie hat in dem Film einen Mini-Auftritt im Werbeclip für den „Annihilator 2000“.

Kurz darauf tauchte sie in Die nackte Kanone 33 1/3 auf. Als Dominatrix in der Samenbank. No kidding. Ja, 1994 war das noch lustig. Der Auftritt währte nur einen kurzen Male Gaze von unten nach oben.

Die 90er Jahre hindurch, als ich viel Zeit in Videotheken verbrachte, sah ich sie dann öfter in deutlich größeren Rollen, aber in merklich billigeren Filmen. Sie war immer diejenige, die alle anderen um einen Kopf überragte. Und das nicht nur, wenn sie High Heels trug. Über ihre Ambitionen in Sachen Schauspiel sagte Julie einmal unverblümt, dass sie „lieber sexy und gut aussähe, als eine gute Schauspielerin zu sein – und dafür so auszusehen, wie diese Tussi in Fargo“, womit sie natürlich Frances McDormand meinte („I’d rather be sexy and look good, than be a great actress – and look like that chick who did Fargo.“).

Auch deswegen musste man Julie mögen. Sie nahm kein Blatt vor den Mund und machte sich selbst nichts vor. Das ist wahrscheinlich ein Grund, warum es ihr von all den Pinup-Models und B-Film-Sternchen gelang, ihren eigenen Namen zur Marke zu machen. Das und ihre Entschlossenheit. In der Dokumentation Some Nudity required (1998) erzählt sie davon, wie sie als Kind unter dem Bett ihrer Mutter Playboy-Hefte fand und davon träumte, eines Tages „eine dieser schönen Frauen zu sein“. Und wie es später ihr „Masterplan“ war, Penthouse-Pet zu werden und dann Pet of the Year, um mit diesem Titel an Filmrollen zu kommen und die Leiter nach oben zu klettern. Da ist die klare Erkenntnis, dass sie von diesem Business, von diesen Filmen ausgenutzt wird („exploited“), sie selbst aber auch im Gegenzug diese Filme nutzt, um dorthin zu gelangen, wo sie hinwill. Ein fairer Deal in ihren Augen. Zumal sie mit ihren Nacktauftritten nie ein Problem hatte: „Ich zeige lieber meine Titten und krieg dafür 1000 Dollar, als im Restaurant zu arbeiten. Ich war sowas von bereit, meinen Körper mit der Öffentlichkeit zu teilen, als ich mit 28 in dem Business anfing, es war mir egal […] Ich liebte es, mich zu zeigen“ („I’d rather show my tits and make a thousand bucks than work in a restaurant! I was so ready to share my body at age twenty-eight when I really got started in this business, I didn’t mind […] I enjoyed showing off.“).

Dass Julie im Penthouse landete, war dem Zufall geschuldet. Sie kam eigentlich nach Los Angeles, um ihren Traum vom Playboy-Model zu verwirklichen. Sie schaffte es in das Tall-Girls-Pictorial der Juli-Ausgabe 1991. Aber nach Julies Bewerbung zum Playmate, vertröste sie der Playboy und lies sie im Unklaren über ihre Zukunft beim Heft. Da bedurfte es nicht mehr viel Überredungskunst von Fotografin Suze Randall, die Julie unbedingt für den Penthouse haben wollte.

Als Julie Strain einige Jahre später auf Kevin Eastman traf, fanden sich zwei Gleichgesinnte. Kevin Eastman war der Erfinder der Teenage Mutant Ninja Turtles und Herausgeber des amerikanischen Comic-Magazins Heavy Metal. Ihre Ehe hielt zwar nicht, führte aber zu gemeinsamen Veröffentlichungen und half, Julies Status als Pinup-Ikone zu zementieren. Julie wurde etliche Male im Heft und auf dem Cover von Heavy Metal gefeatured und wurde so zum Modell vieler bekannter Maler und Comic-Zeichner, darunter Boris Vallejo, Olivia DeBernardis, Simon Bisley, Alfonso Azpiri, Luis Rojo, Juan Giménez, Hajime Sorayama und viele mehr, die alle von ihr in höchsten Tönen schwärmten. Hier eine Auswahl ihrer Heavy-Metal-Titel:

Aus der Zusammenarbeit von Julie Strain und Kevin Eastman entstand das Sequel zum Kultfilm Heavy Metal, das als Heavy Metal 2000 in den USA und als Heavy Metal F.A.K.K.2 in Deutschland ins Kino kam. Julie, die in dem Film ihr animiertes Alter Ego spricht, übernahm natürlich gleich die Promotion für den Film, da außer ihr niemand sonst diesen absurd pornösen Hauch von Nichts tragen konnte.

Eine ganze Galerie mit Promofotos zum Film findet man beim Wortvogel.

2001 erschien beim Heavy-Metal-Verlag das Buch „Julie Strain’s Greatest Hits“, das ich mir, damals noch ganz vom Julie-Fieber gepackt, direkt bestellte. Wenn man ein Buch von und über Julie Strain braucht, dann dieses. Greatest Hits beinhaltet die zuvor veröffentlichten Bücher „It’s only Art if it’s well hung“ und „Six Foot One and worth the Climb“, ergänzt um zusätzliches Material. Auf 300 Seiten gibt es die volle Julie-Strain-Packung von hart bis zart, von Trash bis Kunst.

Kurz darauf erschien mit „A Nightmare on Pin Up Street“ ein zweites dickes Buch. Dieses enthält etwa zu einem Drittel Bilder von Julie und zeigt sonst vorwiegend Fotos, die Julie von ihren Model-Freundinnen geschossen hat. Somit ist das Teil eher was für Komplettisten.

Neben Penthouse und Heavy Metal war Julie über die Jahre in einer Unmenge anderer Magazine zu sehen. Hier eine kleine Auswahl von Covern und Anzeigen. Actionfiguren gab es auch.

Nach dem Buch Greatest Hits habe ich Julie dann langsam aus den Augen verloren. Die Filme, die immer billig waren, wurden noch billiger. Bis hin zur Unguckbarkeit. Statt B-Filme, sind dass dann auch mal Z-Filme gewesen. Beginnend mit Mitte der 2000er drehte sie deutlich weniger Filme und ihre Auftritte wurden seltener. Einige Jahre zuvor, als sie Guns of El Chupacabra drehte, wurde sie gefragt, wie lange sie das hohe Pensum noch durchhalte. Sie antwortete: „Ich gehe in Rente, wenn ich 40 bin. Ich hoffe, dass ich leise abtreten kann, aber ich bin Christin, daher muss ich das Gott überlassen […] Ja, die Nackt- und Liebesszenen gefallen Christen nicht, aber wer sind die, dass sie über mich urteilen? In meinem Buch Six Foot One and worth the Climb spreche ich das an. Ich nenne es Das Zeugnisgeben. Wenn ich nur eine Seele retten kann, die in den Himmel kommt, weil ich meine Titten gezeigt habe, dann habe ich meinen Job für Jesus getan. Titten für Jesus!! Das ist mein Motto („[I am] going to retire when I’m 40. I hope I can go quietly, but I am a Christian so I have given that worry to God […] Yes, the nudity and love scenes probably doesn’t sit right with Christians. But who are they to judge? I address Christianity in my book, Six Foot One and worth the Climb. It’s called The Witnessing. If I can save one soul – that’s one going to heaven because I showed my tits – then I have done my job for Jesus. Tits for Jesus!! That’s my motto.“).

Viel besser kann ich dieses Posting kaum ausklingen lassen, als mit diesen augenzwinkernden, fast schon prophetischen Worten. Rente mit 40 hat nicht ganz geklappt. Aber ein leiser Abtritt von der irdischen Bühne war es. Ein verdammt leiser. Ein Gegensatz zu dem lauten und grellen Rest ihres Lebens.

Auf Seite 2 dieses Postings präsentiere ich noch eine umfangreiche Galerie von Screenshots aus 30 Filmen, was gerade mal ungefähr ein Viertel von Julies gesamtem Spielfilm-Output ausmacht. Ich habe tatsächlich alle Filme durchgeschaut und eigenhändig Screenshots erstellt. Eine Heidenarbeit. Und der Hauptgrund, warum der Nachruf erst jetzt erscheint und nicht schon drei Wochen früher.

Hinweis: Die biografischen Informationen und Zitate stammen aus Julie Strain’s Greatest Hits sowie verschiedenen Ausgaben von Femme Fatales und Scream Queens Illustrated.

Von Haubenlerchen und Rennbienen

Unter dem Pseudonym Rico Remberg schrieb der Journalist Dieter Korp den 450-Seiten-Klopper Sex auf Rädern, der 1970 im PPS-Verlag erschien. Korp arbeitete für die Magazine auto motor und sport und Motor Revue und fungierte bis zu seinem Tod im Jahr 2015 als Hauptautor der erfolgreichen Autoreparatur-Bücherreihe Jetzt helfe ich mir selbst, die seit 1962 kontinuierlich erscheint. Was ihn zu dem reißerischen Sexploitation-Werk Sex auf Rädern brachte, ist mir unbekannt. Aber die Sexwelle der 70er Jahre erfasste ja so manchen seriösen Schreiber.

Der Klappentext macht klar, wo die Ausfahrt hingeht:

Das Auto fördert den Sex. Es erregt durch Vibration, Geräusch und Styling. Es macht Schwache schwächer und Scharfe schärfer. Es verführt und schafft neue Gelegenheiten. Es verlagert das Bett auf die Straße. Dieses Buch – eine völlig neue und alarmierende Dokumentation – stützt sich ausschließlich auf Tatsachen.

Nichts weniger als eine alarmierende Dokumentation wird versprochen. Alarmierend finde ich es ja immer, wenn man mir eine Dokumentation verkaufen will und extra darauf hinweist, dass sie sich ausschließlich auf Tatsachen stützt. Ist das nicht der Sinn einer jeden Dokumentation?

Aus heutiger Sicht überwiegt bei diesem Buch der Cringe-Faktor. Aber wenn man Spaß an den trashigen Zotigkeiten der 70er Jahre hat und sich für die alten Autos interessiert, kommt man hier durchaus auf seine Kosten. Der Anspruch einer Dokumentation geht dem backsteindicken Buch zwischen pseudointellektuellen Bonmots und küchenpsychologischen Weisheiten allerdings recht schnell verloren. Erwartbar werden hier naheliegende Begriffe wie Kolbenhub und Schaltknüppel zur sexuellen Analogie und der Autor wittert hinter jeder Motorvibration und jedem Auspuffknall ein verstecktes Stimulans. Das Auto, des Deutschen liebstes Kind, in Wahrheit also ein einziges Objekt der Verführung und des Lasters.

Mir ist das Buch beim Kauf einer gemischten Bücherkiste in die Hände gefallen. Als ich erkannte, dass in Sammlerkreisen dafür irrwitzige 40 bis 80€ gezahlt werden, habe ich das Buch schnell bei eBay eingestellt. Aber nicht ohne vorher zumindest noch das Bildmaterial einzuscannen. Der Autor hat einige herrliche und herrlich fragwürdige Bilder aus den Archiven zusammengetragen, darunter unveröffentlichtes Werbematerial, das den Autofirmen wohl selbst zu peinlich war. Dazu vermitteln die Bildunterschriften einen guten Eindruck von Duktus und Narrativ des Buchs – als wenn der Klappentext nicht schon genug wäre. Für das Folgende gilt: anschnallen!

Wortspiel Galore

Auch wenns manchmal wehtut, ohne Wortspiele kommt das Buch nicht aus. Sie ziehen sich durch den ganzen Text. Hier geht es los mit „Straßenranderscheinung“ und „Begleit-Erscheinung„. Die These lautet, dass bereits die Enge des Autos die Insassen in erotische Stimmung versetzt. Gemütliche Liegesitze, die früher in der Tat ein populäres Feature waren, tun ihr Übriges. Da ist natürlich auch noch der Vorteil der Mobilität. Gehen wir zu dir oder zu mir? Weder noch!

Science, bitch!

Hier wirds mal kurz wissenschaftlich. Angeblich führte der Reifenhersteller Uniroyal Englebert (wurde 1979 von Continental übernommen) eine Studie durch, die bei den sowohl männlichen wie weiblichen Teilnehmern eine sexuelle Stimulation durch das Autofahren nachwies. Zu der Studie konnte ich leider nichts finden. Aber Uniroyal Englebert scheint damals zu allem möglichen Quatsch Studien in Auftrag gegeben zu haben, daher ist das durchaus glaubhaft. Wie „wissenschaftlich-medizinisch“ die Studie tatsächlich war, bleibt aber fraglich. Die Testpilotin im Bild sieht jedenfalls wenig erregt aus. Im unteren Bild sieht man noch den „hochwirksamen Vibrator“, der in Autos steckt; die Kurbelwelle, das geile Stück blankpolierter Edelstahl.

Gut ausgestattet

Die bereits erwähnten Liegesitze werden hier nochmals gesondert herausgestellt. Zu sehen sind hier Interiors von Renault 16, Simca 1100, Peugeot 504, NSU Ro 80, von dem weiter unten bei der Werbung noch mehr kommt, und Alfa Romeo Giulia Super. Beim Simca 1100 kann man auch „durch die Heckklappe ins Schlafzimmer steigen“. Der NSU erlaubt es hingegen, dass man „seine Fee wie Skier von hinten durch den Kofferraum schieben kann“. Mit Fee meint diese schmeichelnde Analogie natürlich die Angebetete des Fahrzeugbesitzers. Ihr Lächeln auf dem Foto ist auch eindeutiger Beweis, dass sie gar nichts dagegen hat, dass man sie wie Skier von hinten durch den Kofferraum schiebt.

Die Bilder stammen von Paul Botzenhardt, der laut Wikipedia einer der bekanntesten Auto-Fotografen des 20. Jahrhunderts war. Neben Autos fotografierte er auch gerne Frauen und Krieg.

Vavavoom. Endlich nackte Tatsachen. Zu meiner Überraschung war auch 1970 die Sicherheit beim Autofahren schon ein Thema. Rico Remberg fabuliert etwas mysteriös, dass der Gurt neben der engen Bindung zum Auto auch noch mehr gestattet. Ja, was denn? Ach so, da steht ja „Keuschheitsgürtel“, hohoho. Ernster geht es rechts auf dem Bild zu. Hosenträgergurte mit Nerzfell kosten immerhin 900 Mark, was damals fast einem durchschnittlichen Monatslohn entsprach.

Phalli und Vaginen

Dieses Buch kann natürlich unmöglich ohne Phallus- und Vagina-Symbolik auskommen. Schaltknüppel, Kühlergrill, Karosserie, alles erinnert an Geschlechtsteile und Körperformen. Während der Autor des Buchs hier noch erfreut darüber ist, dass der Schaltknüppel immer sportlicher und kräftiger wird, ist der Schalthebel heute wohl eher ein Auslaufmodell. Mittlerweile fährt fast die Hälfte aller Autos mit Automatikgetriebe. Die besitzen zwar auch einen Wählhebel, aber an dem wird gewöhnlich nicht so viel rumgerührt wie bei manuellen Schaltgetrieben. Bei zunehmender E-Mobilität wird der Schalthebel über kurz oder lang wohl gänzlich verschwinden.

Gerücht: Dass der Schalthebel ein echter Phallus ist, kann angeblich durch Videos auf pornhub.com nachgewiesen werden. Hat mir mal jemand erzählt, der jemanden kennt, der da schon mal was gesehen haben will.

Links unten wird über den vaginalen Kühlergrill des Ford Edsel berichtet. Tatsächlich fühlten sich wohl einige Zeitgenossen hierbei an das weibliche Geschlechtsteil erinnert. Aber das Buch suggeriert, dass die Produktion aus diesem Grund eingestellt werden musste. Laut Wikipedia war der Wagen allerdings hauptsächlich wegen des hohen Preises und der vielen technischen Mängel ein Misserfolg. Links oben ist noch der „aufpulvernde, hart gefederte und äußerst aggressiv wirkende“ BMW 507 zu sehen. Habe ich nichts gegen einzuwenden. War ein schönes Auto. Und „aufpulvern“ schreibe ich mir ins Wörterbuch.

Im rechten Bild werden die Vergleiche etwas bemühter. Dass die Karosserien von Corvette Stingray und Opel GT irgendwie etwas Weibliches haben, wegen geschwungener Form und so, na ja. Aber wenn mein Penis nach Ford Mustang oder Ford Capri aussähe, würde ich zum Arzt gehen.

Feuerstühle und Kinofilme

Das Buch heißt Sex auf Rädern und nicht Sex im Auto. Daher ergibt es Sinn, dass der Autor auch dem Motorrad ein Kapitel widmet. Links eine Anzeige für die BSA Rocket 3 (von der ich noch eine höher aufgelöste Farbversion gefunden habe) und das Buch-Cover zu Das Motorrad von André Pieyre de Mandiargues, hier ohne Titelnennung nur lapidar als „Schutzumschlag eines Buches“ bezeichnet. Die Verfilmung mit Alain Delon und Marianne Faithfull, in Deutschland als Nackt unter Leder bekannt, sorgte für einigen Wirbel. Der Film kam aber erst 1969 ins deutsche Kino, was vermutlich der Grund ist, warum man dazu nichts im Buch findet. Der Film hätte thematisch vortrefflich gepasst. Hier der englische Trailer:

Auf der rechten Seite kommt immerhin Brigitte Bardot zum Zuge. „Was sie empfindet, flötet sie auf einer Schallplatte: Wenn ich auf dem Sattel sitze, steigt mir beim Rattern der Maschine Lust in die Lenden.“. Stimmt, dichtete Serge Gainsbourg und ließ Brigitte auf die Harley steigen. Zu dem Song gibt es auch ein schönes Video für das Scopitone.

Es finden neben dem unvermeidlichen Autokino („Leinwandfreuden und legitimierte erotische Bastelstunden“, häh?) noch ein paar kuriose und obskure Filme Erwähnung, die nichts mit Autos zu tun haben, außer dass in irgendeiner Szene mal eines auftaucht.

Links unten ein Bild aus Spielst Du mit schrägen Vögeln, in dem Margarethe von Trotta einen frühen Auftritt hat. Mitte oben ein Bild aus Die goldene Pille, ein Aufklärungsfilm von 1968, der momentan verschollen ist. Ich kenne auch niemanden, der den schon mal gesehen hat. Mitte unten ein Film, den ich nicht zuordnen kann. Laut Bildunterschrift hielt eine versteckte Kamera die Szene für den Film „Feigenblatt“ fest.

Bei der Recherche bin ich noch auf den Film Die Auto-Nummer – Sex auf Rädern von 1972 gestoßen, der zwar ein ähnliches Thema bearbeitet, mit dem Buch aber offenkundig keine direkte Verbindung hat. Alleine wegen Rolf Eden als Motorradpfarrer sollte man sich diesen Film vielleicht mal auf die Watchlist setzen.

Ausgezogen bis aufs Hemd und darüber hinaus – Die Werbung

Wie schon angemerkt, hat der Autor eine ganze Reihe von Werbefotos gesammelt, die vorher unveröffentlicht waren und in vielen Fällen wohl auch nirgends sonst mehr auftauchten. Ein Kommentar zu einzelnen Bildern erübrigt sich. Es ist immer das gleiche Prinzip. Mehr oder weniger bekleidete Frauen räkeln sich auf, an oder um Autos herum und Rico Remberg gibt mehr oder weniger schlüpfrige Anmerkungen zum Besten, die sich ohne ein Gefühl des Fremdschämens kaum lesen lassen. Seine besten Wortschöpfungen beinhalten: Stern-Stunden (wegen Mercedes), Schlängelkurven, Zündwilligkeit, Hemdenmatz, Wohlstandshügel, Zuchtperlen (aua), Haubenlerchen (also, das ist lustig), Puppenfänger (klingt eher nach Serienkiller) und Ehestandslokomotive.

Wem es bisher für ein solches Buch nicht sexistisch genug zuging, der darf sich nun hier durchklicken.

Neben Ford Capri gibt es hier nochmal den NSU Ro 80 zu sehen sowie den lustigen Citroën Ami 6, den Porsche 914, den VW Käfer und noch irgendwas von Ford und Opel. Dies sei nur noch der Vollständigkeit halber erwähnt. Und nun: auf zu den Profis.

Rennsport

Links: „Rennbienen, die nicht nur Honig lecken“ und eine „Mitarbeiterin, die Leistungskurven demonstriert“. Außerdem ist als seltene Ausnahme eine Beifahrerin in einem Renngespann zu sehen. Oben auf der rechten Seite versucht Rennfahrer Jack Brabham der blonden Dame ausschließlich in die Augen zu schauen. Ich bin mir sicher, die Dame auch schon mal irgendwo gesehen zu haben, komme aber nicht dahinter, um wen es sich handelt. Unbekannt ist auch der Fahrer auf dem rechten unteren Bild, der von zwei „Rennmiezen“ oben ohne beglückwünscht wird.

Kurze Röcke und Lustgeräusche. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Hier die wahrscheinlich schönsten und ehrlichsten Worte, die im gesamten Buch zu lesen sind.

Der Mensch ist hinter Rennhelm, Gasmaske und feuersicherem Anzug verschwunden. Es wurde ein herrliches Ungeheuer geboren, das den genießenden Zuschauer so wohlig darüber im Zweifel lässt, ob er pervers oder irre ist oder nur spinnt.

Vielleicht könnte man Ähnliches auch über den Leser dieses Buchs sagen. Wobei ich mir nicht ganz sicher bin, worin der Unterschied zwischen irre sein und spinnen liegt.

Mobiles Horizontalgewerbe

Als Rausschmeißer tischt Rico Remberg ein armseliges Kapitel über Prostitution auf. Wortspielerisch wird es auch langsam dünn. Links im Bild ist doch tatsächlich die Rede von „Auto-Strichinen“. Außerdem scheint mir der eigene Mercedes als ersehntes Ziel der Prostituierten zu sehr vom Fall Rosemarie Nitribitt inspiriert zu sein, als dass man daraus eine Allgemeinbehauptung machen könnte. Auf dem rechten Bild lernt der Leser noch, dass „das Geschäft der Pimperliesen im Auto abseits der Straße abgewickelt wird. Im Sommer im Gras“.

Das wars dann auch. Genug Asphalt-Poesie. Abgesehen von schlechten Kalauern gab es immerhin auch ein paar schöne Fotos von alten Autos. Ob das Buch damals ein Verkaufsschlager war, kann ich nicht mehr nachprüfen. Ich bezweifel es. In der Zeit Nr. 14 von 1970 erschien eine Rezension (zugänglich nach Registrierung), die fast schon zu wohlwollend klingt. Der Rezensent stört sich an der mangelnden Wissenschaftlichkeit, attestiert dem Buch „flott geschrieben [zu sein], oft feuilletonistisch geschliffen, aber auch allzu stark gemixt mit jenem Jargon, den flotte Werbetexter oder Kolportage-Reporter vorrätig haben“. Allzuoft verließe Remberg die Position des Chronisten und werde zum schnoddrigen Plauderer, so der Rezensent weiter. Außerdem: „Autofahrer werden offenbar mit kühlem Kalkül manipuliert. Um des Busineß willen zielen Produzenten und Verkäufer mit unterschwelligen Tricks salvenweise unter die Gürtellinie von Herrn oder Frau Jedermann“. Sieh mal an. In dieser Hinsicht hat sich in den letzten 50 Jahren kaum etwas geändert. Zwar ist die Werbung nicht mehr so plakativ sexualisiert, aber unterschwellige Tricks, die gibt es immer noch zur Genüge.

Schimanski in grieselfreiem HD

Hätte ich nicht erwartet, war aber nötig. Zum 50. Geburtstag der Tatort-Reihe, der allererste Tatort war Taxi nach Leipzig (29. November 1970), hat der WDR alle Schimanski-Tatorte rausgekramt und digital restauriert. Passenderweise feiert der erste Schimanski-Tatort, Duisburg-Ruhrort (28. Juni 1981), nächstes Jahr den 40sten, was wohl ein weiterer Anlass für dieses Projekt gewesen sein dürfte.

Bis ins nächste Jahr hinein strahlt der WDR dienstags die restaurierten Filme in chronologischer Reihenfolge aus. Danach stehen die Filme jeweils 90 Tage lang in der Mediathek zur Verfügung. Man sollte also nicht verpassen, sich über MediathekView die Folgen fürs eigene digitale Archiv runterzuladen. Eine Übersicht über die Ausstrahlungstermine bis zum Jahresende findet man in der Ankündigung der ARD.

Hier einige Screenshot-Vergleiche aus dem ersten Schimanski-Tatort. Links die alte Version von einer RBB-Austrahlung letztes Jahr, rechts die neue übearbeitete Version.

Hier noch mal eine Szene im Bewegtbild. Das Gegriesel, die Kratzer und der Dreck ist verschwunden, aber die Schärfe hat ein wenig gelitten. Hier gut erkennbar an den Wellen. Der Grauschleier stört etwas. Allerdings sehen die überarbeiteten Versionen der folgenden Schimanski-Tatorte noch mal deutlich besser aus.

So lobenswert das Projekt auch ist, einen Kritikpunkt habe ich doch. Der erste Tatort liegt in der Mediathek in Full-HD (1080p) vor, was mich sehr gefreut hat, denn damit ist die Auflösung deutlich höher als bei der TV-Austrahlung in Standard-HD (720i). Aus unbekannten Gründen sind die folgenden Tatorte jedoch nur in der 720er Auflösung verfügbar. Schade.

Krimi-Podcast: Kein Mucks!

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Kürzlich hat Bremen Zwei einen 10-teiligen Podcast gestartet, in dem Bastian Pastewka alte Krimi-Hörspiele aus dem Bremen-Zwei-Archiv präsentiert. Das Ganze nennt sich passenderweise Kein Mucks! und ist definitiv eine hörenswerte Angelegenheit. Zur  Klarstellung: das ist kein Podcast über Hörspiele, sondern Pastewka macht die Einführung und die Hörspiele werden in Gänze gespielt. Hier hat man die Gelegenheit ein paar schöne alte, fast vergessene Hörspiele wieder zu entdecken.

Das erste Hörspiel habe ich gehört, ein 4-Teiler namens Zweite Instanz aus dem Jahr 1963 mit einem jungen Günter Strack in der Hauptrolle. Und ich bin positiv überrascht über die inhaltliche Qualität dieses Stücks. Eine Mischung aus Murder-Mystery und Gerichtsdrama. Macht auf jeden Fall Laune auf die nächsten Hörspiele.

 

Neues im Buchregal

Ich habe mir ein paar Bücher aus dem Bereich Plakatkunst und Illustration gegönnt, die ich schon länger auf dem Wunschzettel hatte.

Das erste Buch ist Firuz Askin – Illustration. Askin siedelte Ende der 1950er Jahre aus der Türkei nach Deutschland über und betätigte sich in allen Bereichen der Illustration. Neben Werbung und Filmplakaten schuf er vor allem Magazinillustrationen und Cover von Heftromanen. Während der Hochphase der Heftromane in den 70ern und 80ern malte er unzählige Covergemälde zu bekannten Reihen wie Seewölfe, Kommissar X, Fledermaus und Mister Dynamit. In den 2000ern arbeite er u.a. für Titania-Medien, für die er mehr als hundert Hörspiel-Cover schuf, davon alleine 70 für das Gruselkabinett.

Das 170-seitige Hardcover-Buch aus dem Heider-Verlag bietet einen guten Querschnitt von Askins Arbeiten aus allen Bereichen. Auch findet sich hier manches kuriose Werk, wie beispielsweise eine Illustration aus der Bravo von 1977, die zeigt, wie Elvis Presley tot in seinem vergoldeten Badezimmer liegt. Das Buch erschien bereits 2010 und ist auf 500 Stück limitiert. Sehr schönes Teil, aber nicht billig.

 

Ebenfalls im Heider-Verlag erschienen ist das 184-seitige Hardcover-Buch Kunst fürs Kino – Die Plakate des Filmpreisträgers Klaus Dill. Das gleiche Buch wurde mit verändertem Cover auch im Henschel-Verlag veröffentlicht. Für dieses habe ich mich entschieden, da es bedeutend billiger zu haben ist.

Klaus Dills Plakate gehören für mich zu den schönsten im deutschsprachigen Raum. Zwischen den Jahren 1952 und 1994 malte Dill mehr als 600 Filmplakate, darunter etliche zu großen Filmklassikern. Dill betätigte sich in allen Genres: Historienschinken, Abenteuerfilme, Western, Krimi, Horror und Komödien. Ein bischen ausgeklammert werden im Buch leider die Sexklamotten der 70er, für die Dill auch einige Plakate schuf. Immerhin werden die im kompletten (!) Werksverzeichnis genannt. Dieses Verzeichnis erstreckt sich über 45 Seiten – keine Sorge, es ist keine Textwüste, sondern durchgehend bebildert – und dürfte vor allem für Plakatsammler interessant sein.

Die einzige Amazon-Kritik zu dem Buch erschließt sich mir nicht wirklich.

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Eilig zusammengeschustert wirkt das Buch auf mich nicht. Die Reproduktionsqualität der Bilder und das Layout sind tadellos. Die Texte, nun ja, die sind allesamt von Personen geschrieben, die Dill persönlich kannten. Hier darf man also keine hohe Kunstkritik erwarten. Das sind eher Anekdoten, die allenfalls etwas zu viel distanzloses Lob vermitteln. Mitunter gibt es aber auch interessante Information, zum Beispiel über die Arbeitsweise und den Auftragsprozess zwischen Künstler und Filmstudio. Oder, was von Dill selbst geschildert wird, wie sich die Studios für die Cover der Videokassetten oft urheberrechtswidrig bei den Plakatmotiven bedienten. Warum die Rezensentin für ein komplett negatives Review trotzdem 5 Sterne gibt, bleibt auch unklar. Für mich gibt es keinen Grund, dieses Buch nicht zu empfehlen.

 

Eine tolle Ergänzung zu dem vorherigen Buch ist Kino-Schätze. Kino-Schätze ist den Anzeigenillustrationen gewidmet, die Klaus Dill zwischen 1950 und 1980 mit feinem Strich aufs Papier gebracht hat. Satte 200 Seiten gefüllt mit schwarzweißen Filmillustrationen, das dürfte ziemlich einzigartig sein. Mir ist jedenfalls kein anderes Buch bekannt, dass sich so nischig monothematisch mit dieser Art der Filmwerbung beschäftigt. Artikel über Dills Vita, das Druckverfahren der Anzeigen, und den wirtschaftlichen Aspekt der Filmkunst runden das Buch ab.

Obsession und die 80er Jahre Retrowelle

Das Video zum Song Obsession der amerikanischen Indie-Band Joywave zaubert mir durchgängig ein Grinsen ins Gesicht. Die Band – oder die Produzenten; ich bin mir nicht ganz sicher, wer wieviel Anteil an dem Video und der Idee besitzt – hat für das 3-minütige Video sage und schreibe 64 verschiedene von B-Filmen aus den 1980er Jahren inspirierte Titel und Titelszenen kreiert. Manche blitzen nur für einen kurzen Moment auf, andere dauern mehrere Sekunden. Man muss auf jeden Fall genau hinsehen.

Bei einigen Titeln ist die Quelle offensichtlich (z.B. Red Puma <=> Red Sonja), bei anderen weniger. Mitunter greifen die Titel auch nur die gängigen Klischees auf. Gerade im B-Film waren viele Filme, Titel und Themen ja völlig austauschbar. Dem Video gelingt es jedenfalls sehr gut, den typischen 80er Film-Vibe über diese in kurzer Frequenz abgefeuerten collageähnlichen Vignetten zu transportieren. Und – das muss auch gesagt werden – der Song ist eine richtig geschmeidige Nummer, die klanglich sehr gut in die Ära passt. Um das Konzept letztlich perfekt zu machen, wurde das komplette Video auf gutem alten Kodak-Filmmaterial gedreht.

Zur Übersicht hier alle 64 Filmtitel aus dem Video.

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Gedanken zur 80er Retrowelle

Im Folgenden geht es nicht darum, dass immer noch viele Menschen gerne ihre Musik aus den 80ern hören oder dass Thomas Gottschalk regelmäßig eine Retroshow mit den immer gleichen Nasen im Fernsehen moderiert. Es geht auch nicht um Filme oder Musik, die irgendwie etwas aus den 80ern zitieren, covern oder remaken, denn das gab es schon immer. Ich rede von einer nostalgisch geprägten Retrowelle, deren vagen Ausgangspunkt ich 2011 am Film Super 8 von J.J. Abrams festzumachen glaube. Super 8 war der erste Film, der dieses wohlige Nostalgiegefühl weckte und den Zuschauer an 80er Jahre Filmklassiker wie Stand by me und The Goonies erinnerte. Im gleichen Jahr erschien der inhaltlich völlig gegensätzliche Drive von Nicolas Winding Refn, der, obwohl in der Gegenwart spielend, vom Design über den Stil bis insbesondere hin zum Soundtrack knallige 80er Jahre Atmosphäre verströmte.

Kurz darauf traten verstärkt Synthwave-Bands in Erscheinung – ich wage zu behaupten, das kann kein Zufall sein – die den alten Helden aus den 80ern nacheiferten, aber auch neue Akzente setzten und so ziemlich schnell populär wurden. Das dürfte auch dem Fakt geschuldet gewesen sein, dass diese Bands nicht einfach wie die 80er Jahre Hitparade klangen, sondern mit dem Einfluss von Film- und Videospielsoundtracks auch ein gewisses Nerdtum bedienten. So bin auch ich auf Bands wie Gunship, Carpenter Brut (alleine dieser Name!) und Power Glove aufmerksam geworden.

Filmisch wird es nun interessant. 2015 erschien der furiose Kurzfilm Kungfury, der bis heute über 30 Millionen Aufrufe auf Youtube hat. Das dazugehörige Musikvideo von David Hasselhoff kommt gar auf 40 Millionen. Man könnte an dieser Stelle auch Turbo Kid nennen. Der passt zeitlich gut hier hin und scheint irgendwie auch ein Teil dieser Retrowelle zu sein, aber die Steinbruch-Optik und die übertriebenen Splatter-Effekte fallen aus der Reihe und erinnern mich eher an japanische Filme der 2000er (sowas wie Machine Girl und Tokyo Gore Police kommt mir in den Sinn).

Ende 2015 veröffentlichte Amazon die wundervolle Serie Red Oaks, die wie eine perfekte Mischung aus Breakfast Club und American Pie anmutet. Auch spielt hier der Soundtrack eine große Rolle. Statt der ganz bekannten Nummern, werden hier überwiegend Songs gespielt, die man zwar irgendwie kennt, aber oft nicht direkt zuordnen kann. Dazu mischen sich neue Retrosongs, die sich nahtlos in den musikalischen Strom einfügen und so zumindest bei mir ständig zur Frage führten, ob das nun ein echter 80er Song oder doch was Neues ist, was da gerade im Hintergrund läuft.

Im folgenden Jahr ließ schließlich Stranger Things die Welle endgültig bis in den Mainstream schwappen. Hierzu gibt es wenig zu sagen. Der Erfolg und der darauffolgende Trend spricht für sich. Plötzlich sah ich Neonlicht und hörte Synthieklänge überall. Serien, Filme, Musikvideos, Werbung, Comics. Irgendwie schien jeder vom Stranger-Things-Hype profitieren zu wollen.

Zwei Jahre später kam Blade Runner 2049 ins Kino. Die Fortsetzung zu einem, wenn nicht dem ikonischsten Neonlichtfilm der 80er Jahre. Und seltsamerweise wurde der Film mit dem Erwerb der Filmrechte bereits 2011 angekündigt, in dem Jahr also als Super 8 rauskam.

Die Retrowelle erlangte schließlich mit Ready Player One einen meines Erachtens exzessiven Höhepunkt. Dieser Film ist die Kulmination und Akkumulation aller popkulturellen Referenzen der 80er Jahre. Der Roman, auf dem der Film basiert, wurde, welch Überraschung, im Jahr 2011 veröffentlicht.

Die Frage ist, wie lange wird der Trend anhalten? Wird die Kreativität über das banale Nacheifern siegen? Mitunter sehe ich bereits 80er Referenzen, die unpassend und anbiederend wirken. Aber noch bin ich offen für mehr Retro, so lange sehenswerte Produktionen erscheinen wie beispielsweise Summer of 84 (vom Regisseur von Turbo Kid) oder Obsession von Joywave.

Die Saturnus Philosophorum Filmgalerie

Vor Ewigkeiten, als ich noch Zeit und Muße hatte, habe ich einen ganzen Schwung von  Kinoaushangfotos, Promobildern und Plakaten eingescannt. Diese Bilder geistern mittlerweile überall im Netz umher. Da ich die Scans gerne gesammelt zur Verfügung stellen will, veröffentliche ich diese hier; alphabetisch nach deutschen Titeln sortiert.

Zusätzlich habe ich die gesamte Sammlung in eine ZIP-Datei gepackt und auf Google Drive hochgeladen (350 Bilder, 80 MB).

Schon vor einiger Zeit habe ich meine Filmbildsammlung aufgelöst. Wahnsinnig umfangreich war die ohnehin nicht. Eigentlich wollte ich sämtliches Material vorher noch einscannen, denn es waren auch ein paar seltene Sachen dabei, aber dazu bin ich leider nicht mehr gekommen. Daher bleibt es vorläufig bei diesen Bildern.

Die Bilder können gerne für eigene Zwecke verwendet und weiterverbreitet werden. Ein Link zu meinem Blog wäre nett. Die Verwendung erfolgt auf eigene Gefahr. Es handelt sich um Werbematerial, dessen Urheberrecht bei den jeweiligen Produktionsfirmen, Nachfolgefirmen und Lizenzgebern liegt.

Inhaltsverzeichnis

Bestien lauern vor Caracas (The Lost Continent, 1968)
Braindead (Dead Alive, 1992)
Circus der Vampire (Vampire Circus, 1972)
Das Cabinet des Dr. Caligari (1920)
Das Geheimnis des Dr. Z (Miss Muerte, 1966)
Das Geheimnis des Wachsfigurenkabinetts, 1933)
Das schwarze Zimmer (The Black Room, 1935)
Der Fluch der Mumie (The Mummy’s Shroud, 1967)
Der Fluch des schwarzen Rubin (Thirteen Days to Die, 1965)
Der rote Schatten (Circus of Horrors, 1960)
Der Teufel kam aus Akasava (The Devil Came from Akasava, 1971)
Die Bande des Captain Clegg (Captain Clegg, Night Creatures, 1962)
Die Folterkammer des Dr. Fu-Manchu (1969)
Die Nackte und der Satan (The Head, 1959)
Die neunschwänzige Katze (Il gatto a nove code, 1971)
Die reitenden Leichen – Verschiedene (The Blind Dead, 1972 – 1974)
Die Schlangengrube und das Pendel (1967)
Die schwarze Katze (The Black Cat, 1934)
Die sieben goldenen Vampire (1974)
Dracula braucht frisches Blut (The Satanic Rites of Dracula, 1973)
Dracula jagt Mini-Mädchen (Dracula A.D. 1972, 1972)
Draculas Hexenjagd (Twins of Evil, 1971)
Edgar Wallace – Der Frosch mit der Maske (1959)
Edgar Wallace – Verschiedene Plakate (1960 – 1967)
Ein Zombie hing am Glockenseil (1980)
Flesh Gordon (1974)
Frankenstein schuf ein Weib (Frankenstein Created Woman, 1967)
Gangster sterben zweimal (Gangsters ’70, 1968)
Geißel des Fleisches (Torment of the Flesh, 1965)
Herrscherin der Wüste (She, 1965)
In der Gewalt der Riesenameisen (Empire of the Ants, 1977)
Klaus Kinski – Italienische Werbeplakate für verschiedene Filme
Scarletto – Schloß des Blutes (Il boia scarlatto, 1965)
The Ghoul (1933)
Verschiede Plakate
Verschiedene Originalmotive

Bestien lauern vor Caracas (The Lost Continent, 1968)


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Braindead (Dead Alive, 1992)


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Circus der Vampire (Vampire Circus, 1972)


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Das Cabinet des Dr. Caligari (1920)


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Das Geheimnis des Dr. Z (Miss Muerte, 1966)


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Das Geheimnis des Wachsfigurenkabinetts (1933)


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Das schwarze Zimmer (The Black Room, 1935)


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Der Fluch der Mumie (The Mummy’s Shroud, 1967)


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Der Fluch des schwarzen Rubin (Thirteen Days to Die, 1965)


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Der rote Schatten (Circus of Horrors, 1960)


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Der Teufel kam aus Akasava (The Devil Came from Akasava, 1971)


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Die Bande des Captain Clegg (Captain Clegg, Night Creatures, 1962)


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Die Folterkammer des Dr. Fu-Manchu (The Castle of Fu Manchu, 1969)


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Die Nackte und der Satan (The Head, 1959)


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Die neunschwänzige Katze (Il gatto a nove code, 1971)


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Die reitenden Leichen – Verschiedene (The Blind Dead, 1972 – 1974)


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Die Schlangengrube und das Pendel (1967)


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Die schwarze Katze (The Black Cat, 1934)


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Die sieben goldenen Vampire (The Legend of the 7 Golden Vampires, 1974)


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Dracula braucht frisches Blut (The Satanic Rites of Dracula, 1973)


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Dracula jagt Mini-Mädchen (Dracula A.D. 1972, 1972)


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Draculas Hexenjagd (Twins of Evil, 1971)


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Edgar Wallace – Der Frosch mit der Maske (1959)


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Edgar Wallace – Verschiedene Plakate (1960 – 1967)


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Ein Zombie hing am Glockenseil (City of the living Dead, 1980)