Archiv der Kategorie: Free Music

Black Chamber

Black Chamber is a Portland, Oregon-based trio playing music that blends the improvisational sounds of modal jazz with the moods and rhythms of downtempo electronica.

Oh ja, sehr schön. Kostenloser Download auf Bandcamp.

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I Could Float Here Forever – Twenty Thousand Leagues Under The Sea: Appendix A

Twenty Thousand Leagues Under The Sea

Schöne Entdeckung zur späten Abendstunde. Die mir zuvor unbekannte niederländisch-deutsche Post-Rock-Band, I Could Float Here Forever, hat Teil 1 eines zweiteiligen Albums veröffentlicht, das eine musikalische, rein instrumentale, Interpretation von Jules Vernes „20000 Meilen unter dem Meer“ bildet. Wer nun denkt, och nö, nicht schon wieder so ein typisches Post-Rock-Ding, der sollte unbedingt hier reinhören. Es handelt sich um eine mit viel Elektronica angereicherte fragile Klangwelt, die wie im Rhythmus der Wellen entspannt dahinschwebt. Selbst dramatische Ereignisse der Handlung finden in der Musik eine eher zurückhaltende Entsprechung.

Das Album kann gratis heruntergeladen werden und kommt mit einem schön gestalteten PDF.

Musik: Das frivole Burgfräulein – Schulmilch-Report

Das frivole Burgfräulein hat ein neues Video draußen. Der Song nennt sich Schulmilch-Report und ist auf der letzten EP Urlaubs​-​Report aus den Punkrock Single​-​Charts zu finden. Das Video wurde in einer Schule in Guatemala gedreht. Wie die Verbindung von einer Bonner Punk-Band dorthin zustande kommt, das weiß ich auch nicht. Ist aber auch nicht so wichtig, denn das Video ist ganz entzückend – und irgendeine berühmte Luchadora (Wrestlerin) aus Mexiko spielt auch noch mit. Also, Film ab.

Free Music: Vodun – Eat up the Sun

Vodun aus England versehen ihren psychedelischen und supergroovigen Rock mit einer Extraportion Voodoo-Atmosphäre, textlich wie rhythmisch. Mit der souligen Sängerin und den tribalartigen Drums wird dieser originelle Sound komplettiert. Vodun sind einer dieser minimalistischen Rock-Bands, die ohne Bass auskommen, nur auf Gitarre, Drums und Gesang setzen, und trotzdem ordentlich ausgefüllt klingen ohne die Gitarren kellertief runter zu stimmen.

Die erste EP der Band gibt es auf Bandcamp als kostenlosen Download. Nächstes Jahr kommt dann ein neues Album, zu dem es hier schon mal einen audiovisuellen Vorgeschmack gibt:

Wer sich jetzt denkt, moment, da gab es doch vor ein paar Jahren schon einmal Engländer, die ähnlich geklungen haben, liegt richtig. Zwei der drei Vodun-Mitglieder waren vorher bei Invasion aktiv, die schon mit einem ähnlichen Psych-Trip aufwarteten.

Free Music: Karina Buhr

Als ich Karina Buhr vor einigen Jahren entdeckt habe, war ich direkt gefesselt von der spannenden musikalischen Mischung. Endlich komme ich dazu, dieser auch mal einen Blogpost zu widmen. Karina Buhr kann der MPB (Música Popular Brasileira) zugerechnet werden, geht aber über das hinaus, was ich davon bisher so gehört habe. Neben den typischen traditionellen Musikstillen aus Brasilien, Tropicália, Bossa Nova, finden sich Elemente aus Rock, Punk und Indie. Schmeichelnde Klänge folgen auf 70er-Jahre-mäßige Gitarren, Orgeln und furiose Trompeten.

Ich bin nun wahrlich kein Kenner der modernen brasilianischen Musik, und weiß daher nicht, wie originell dieser Sound tatsächlich ist. Für meine deutschen Ohren, die durchaus einiges gewöhnt sind, klingt das jedenfalls sehr originell und auf den Punkt gebracht. Karina Buhr selbst ist keine Unbekannte, zählt sie doch zu den Gründungsmitgliedern der Band Comadre Fulozinha, die bis heute eine der populären traditionellen Bands in Brasilien ist.

Ihre eigene Musik hat sie bisher auf zwei Alben veröffentlicht, die man kostenlos von ihrer Website runterladen kann (Downloads). Alternativ kann man die Alben auch bei den gängigen Online-Shops käuflich erwerben (z.B. Amazon). Es lohnt sich.

Free music: Ruby The Hatchet – Ouroboros

Auch in meinem neuen Blog soll kostenlose Musik ein Thema sein. Als erstes muss ich noch ein Album vorstellen, das bereits vor zwei Jahren erschienen ist. Ruby The Hatchet aus Philadelphia spielen doomigen Rock mit 70er Jahre Einschlag. Solche Retrobands sind selten wirklich originell, aber die Umsetzung stimmt. Mittlerweile ist die Band beim Genre-Label Tee Pee Records unter Vertrag. Das knackige Album Ouroboros gibt es bei Bandcamp als Name your price-Download.